There’s A Beauty

Alright, it’s not really a secret that I’m very much in love with the novel „Quickly Wear The Face Of The Devil“. Naturally, I couldn’t help myself from searching for other novels written by Fengliu Shudai and I actually managed to find one! 😊
So, let me talk about the novel „There’s a Beauty“ today. 😏

 

What is „There’s A Beauty“ about?

You Shu died in the apocalypse and was reincarnated. Unfortunately, his new life was also met with trouble because a debt-collecting ghost had wanted to use the body his soul was now residing in. Thus, the ghost tried to get his body back while You Shu stubbornly clung to his life. Luckily, he found a person with a special constitution that was able to hold the ghost off. Thus, he decided to hug that thigh.

 

My opinion

Unfortunately, only 7 chapters are translated as of now and the translator has vanished for quite a time already. I still hope he’ll return someday because I love the idea and I once again love how Fengliu Shudai is implementing it in his novel. 😊
The setting of the first world seems interesting for now. It is the kind of ancient chinese thing you’d expect from a xianxia-novel. I especially like the way how the beliefs about ghosts and the people’s superstitions are woven into the story.
I also like the protagonist who isn’t just drifting around but instead thinking about what to do next and how to approach his goal. He’s showing a lot of common sense already which was what I especially loved about FOD (among many other things 😜).

 

All in all …

this seems like a promising story but 7 chapters are just too short to really say anything about it. I hope the translator will return soon and finish this story or maybe somebody else is going to pick it up. I’ll definitely continue having a look at the site in the hopes of a new chapter every now and then. 😉

Help For Those Suffering From FOD-Withdrawal ;)

Who doesn’t know that feeling of having read a good book and not being able to find anything up to par after that? Or even worse: You’re reading a translation you really, really like and then you’ll have to wait a long time for the next update but just can’t forget about that story?

Well, it got me. 😭 It’s all thanks to Fengliu Shudai’s really amazing „Quickly Wear the Face of the Devil“ that is just too good to find anything else to read.
I already reviewed the novel after reading the 14 arcs that are translated right now and what should I say? I read the whole thing once again and then read my favorite chapters two times over. 🙈

Thank god there’s Novelupdates with the recommandations of similar novels. How could I use the time until chapter 15 better than with reading something else? 😉
It was quite hard but I found some novels that are really similar to FOD (like, it’s the same concept of world hopping) and then somehow found some other novels and I’ve gotten another list of novels where I’m waiting for the next update 😅
And since I’m sure that lots of people love FOD just as much as me, I thought why not make a list with novels that could console me while waiting? 😉

 

Transmigrator meets Reincarnator

Der heutige Beitrag kommt etwas später, weil ich diese Woche zum ersten Mal ein K-Drama schaue und gerade so gefangen war, dass ich völlig vergessen hatte, dass ich den Beitrag ja noch gar nicht gepostet hatte. („Rooftop Prince“, falls es jemanden interessiert.) 😀 Aber Gott sei Dank ist es mir noch rechtzeitig eingefallen. 😉

Ursprünglich wollte ich euch heute ein zweites Rezept aus forever YANG vorstellen, aber als ich heute aus der Uni nach Hause kam, stand eine Packung chinesischen Tees auf dem Tisch und wartete auf mich. Ganz groß darauf war „Sencha“ zu lesen und sofort musste ich an den folgenden Roman denken: „Transmigrator meets Reincarnator“.
Auch dieser Roman hat etwas mit dem Thema Chinesische Küche zu tun, deshalb hatte ich ohnehin überlegt, ob ich ihn euch vorstellen soll. Der Sencha war dann wohl ein Zeichen. 😉

Meine Bewertung: Sterne-4b

 

Zum Inhalt

Chu Lian transmigriert in die Wu Dynastie, wie sie sie aus einem Roman kennt. Eigentlich sollte alles perfekt sein: Sie bekommt die Rolle der Protagonistin des Romans, die einen sympathischen Ehemann mit einer netten Familie und einigem Status bekommt, und stolpert auch direkt in ihren Hochzeitstag hinein. Chu Lian ist fest entschlossen, das Beste daraus zu machen und die Fehler ihrer Vorgängerin nicht zu wiederholen.
Dummerweise ist ihr Ehemann He Changdi jedoch reinkarniert und erinnert sich an jede der Taten der ursprünglichen Chu Lian ganz genau. Angetrieben von seinem Hass für sie, setzt er alles daran, sie nicht noch einmal tun zu lassen, was ursprünglich zum Untergang seiner Familie geführt hat.
Dazu setzt er sich kurz nach der Hochzeit zum Militär ab. Gut für Chu Lian, die durch einige glückliche Umstände an ein Restaurant kommt …

 

Zu den Figuren (& dem Essen 😉 )

Was ich an diesem Roman wirklich neu und aufregend finde, sind die Rollen der Figuren: Chu Lian als Person einer anderen Welt, die zumindest einen halben Roman gelesen hat und daher weiß, was in etwa auf sie zukommen sollte. He Changdi als Reinkarnierter Ehemann, der selbst miterlebt hat, was passiert ist, und seine Einstellung zu ihr deshalb um 180 Grad dreht.
Diese Konstellation gibt natürlich Stoff für jede Menge Spannung und ist etwas, das ich schon mit Freude erwartet habe, seit ich den Klappentext gelesen habe.

Ihre Rollen sind es auch, die mich diesen Roman größtenteils weiterlesen lassen. He Changdi (oder generell die Männer in diesem Roman) ist aktuell nämlich weniger … interessant. Klar, er ist von Gefühlen getrieben, aber irgendwie macht er den Eindruck eines 5-jährigen Kindes, das gerade eine Trotzphase durchmacht. Als jemand, der bereits ein Leben hinter sich hat, hätte ich mir von ihm mehr erwartet.

Sein Kontrahent Xiao Bojian – der ursprüngliche männliche Hauptcharakter des Romans – ist dagegen selbstbezogen und irgendwie zu verliebt. Das einzige, was ihn interessant macht, ist wohl sein Hintergrund, der nur ganz gaz langsam aufgedröselt wird.

Ein bisschen besser sieht es bei einigen der Nebenfiguren aus, aber über die ist in den bisher 150+ Kapiteln noch nicht so viel geschrieben, dass man das wirklich beurteilen könnte.

Chu Lian als Protagonistin, die dadurch auch den größten Platz im Roman bekommt, ist da schon etwas besser und zu meiner Freude mal eine mehr oder weniger normale Protagonistin. Sie zeichnet sich eher durch ihre Begabungen und ihren Verstand aus.
Apropos Begabungen: Der Grund, aus dem dieser Roman in der Themenwoche zur Chinesischen Küche gelandet ist, besteht darin, dass Chu Lian mindestens alle paar Kapitel kocht, Kochanweisungen gibt, andere Leute kochen lässt, Essen isst und daran herumkrittelt oder Restaurants besucht oder selbst eines eröffnet. Kurzum: Eigentlich geht es hier neben dem Ganzen Drama vor allem ums Essen.
Das Plus dabei: Die Übersetzer von volarenovels.com, wo die Übersetzung gepostet wird, machen sich immer viel Mühe und natürlich wird man als Leser auch bei „Transmigrator meets Reincarnator“ nicht enttäuscht. Wann immer ein neues Gericht in einem Kapitel auftaucht, bemüht sich der Übersetzer passende Bilder zu finden und erklärt eventuell, wenn es bei diesem Gericht irgendwelche Besonderheiten gibt oder es um etwas Unbekannteres geht.

 

Fazit

„Transmigrator meets Reincarnator“ ist ein Roman mit einer interessanten Grundidee, die bis dato leider etwas untergeht, weil sich der ‚Reincarnator‘ frühzeitig abgesetzt hat und es ihm meines Erachtens etwas an Reife mangelt.
Wett macht das aber einiges an Spannung im Hintergrund, alles, was man aus diesem Roman so über die Chinesische Küche lernen kann und eine smarte Protagonistin, die mal nicht völlig OP, sondern eher recht normal ist.

Wer also einen etwas anderen Roman rund um Reinkarnation/Weltenübergänge lesen will, der ist mit „Transmigrator meets Reincarnator“ in meinen Augen ganz gut beraten.

 

Ach ja! Warum ich bei Sencha an diesen Roman denken muss? Das ist auch einer der Gründe, aus dem ich „Transmigrator meets Reincarnator“ ganz gern mag: Die Gerichte werden recht eindrücklich beschrieben. Dazu gehört unter anderem auch der Sencha aus der Wu Dynastie, den Chu Lian probieren muss. Und was soll ich sagen … sie findet ihn grauenhaft. 😀
Hätte man mir solchen Sencha vorgesetzt (Ich erinnere mich, dass unter anderem Zwiebeln und irgendwelche Gewürze darin waren.), hätte ich vermutlich dasselbe gedacht. Der Sencha, der heute auf mich gewartet hat, ist aber etwas, das man beruhigt trinken kann. 😉

Enchantress Amongst Alchemists

Bevor es in der Musikwoche heute Abend mit Sa Ding Dings zweitem Album weitergeht, möchte ich euch jetzt erstmal ein weiteres meiner Highlights vorstellen: den Webroman „Enchantress Amongst Alchemists: Ghost King’s Wife“ von Xiao Qi Ye.

Tatsächlich habe ich den Roman gerade erst gestern entdeckt oder besser gesagt angefangen. 😀 Er hat mich aber gleich so gefesselt, dass ich mittlerweile schon mehr als die ersten hundert Kapitel gelesen habe und es mir noch immer nicht langweilig wird. Deshalb finde ich, dass sich der Roman seinen Platz in der Highlight-Rubrik redlich verdient hat. 😉

Ein Grund, aus dem ich Webromane und Online-Übersetzungen mittlerweile sehr gern mag (ursprünglich war ich eher eine Print-Leserin), ist, dass nicht nur die Werke selbst Spaß machen, sondern auch die Interaktion in der Leser-Community. Selbst kommentiere ich zwar selten, ich lese aber immer gern, was andere zu den Kapiteln denken, wie ihnen die Figuren oder die Idee eines Romans gefallen und was sie an Vorhersagen zu den weiteren Entwicklungen denken. Ab und an ist bei diesen Kommentaren auch mal so etwas wie eine Empfehlung zu ähnlichen Werken dabei oder jemand erzählt einfach davon, was er noch so liest. In vielen Fällen merke ich sofort: Ja, das wäre auch etwas für mich!

So ähnlich war es auch mit „Enchantress Amongst Alchemist“, aber immer der Reihe nach:

 

Zum Inhalt

Mu Ru Yue wird als älteste Tochter der Fammilie Mu wiedergeboren, muss aber sofort feststellen, dass sie dort wenig willkommen ist. Der Grund: In ihrem Königreich gilt das Gesetz des Stärkeren, doch Mu Ru Yue hat kein Talent für Martial Arts.
Wie in den meisten Romanen dieser Art, stellt sich schnell heraus, dass dem nicht so ist: Sie wurde lediglich vergiftet und hat stattdessen ein außergewöhnliches Talent. Mu Ru Yue löst ihr Problem und beginnt ihren Weg zur Spitze der Gesellschaft. Dabei bleiben ein bisschen Romantik, Eifersucht (auf die Romantik und ihr neuentdecktes Talent) sowie Familiendramen und Intrigen natürlich nicht aus.

Als ich die Zusammenfassung für den Roman gelesen habe, war ich zuerst nicht sicher, ob ich ihn überhaupt anfangen soll. Noch eine Wiedergeburt? Schon wieder eine Frau, die jemanden ersetzt, der nichts kann, und dann aufgrund der Erfahrungen ihres früheren Lebens alle Erwartungen auf den Kopf stellt?
Ich lese zwar noch nicht so lange Übersetzungen aus dem Chinesischen, aber selbst mir ist nichts davon neu. Wäre dieser Roman nicht in den Kommentaren eines anderen Werks erwähnt worden, das mir wirklich gut gefallen hat, und das zusammen mit anderen Romanen, die ich ebenfalls gelesen hätte, ich hätte „Enchantress Amongst Alchemists“ wohl verpasst. Ah, danke an die Leser, die immer fleißig einwerfen, was sie sonst noch lesen. Ich bereue es wirklich nicht.

Was ist es, das diesen Roman trotz der wirklich generischen Idee so interessant für mich macht? Ich glaube, die Antwort liegt in den Figuren.

 

Die Figuren

In den ersten 100+ Kapiteln, die ich bisher gelesen habe, liegt der Fokus ganz klar auf Mu Ru Yue. Sie ist es, der man als Leser die meiste Zeit folgt. Was mir an ihr gefallen hat, war ihre recht … normale Art. Viele der Protagonisten dieser Weltenwechsel-Romane nehmen sich vor, Rache für den Vorbesitzer ihres Körpers zu nehmen. Es folgen eigene Intrigen, eine Zuspitzung der Konflikte und jede Menge Drama, die sich die Protagonisten meines Erachtens selbst aufladen. (Oft auch die Stellen, an denen ich Romane abbreche. 😀 )
Mu Ru Yue ist anders. Sie geht den Konflikten erst einmal aus dem Weg, sammelt ihre Kräfte und beginnt sich ein neues Leben aufzubauen. Ja, auch in diesem Roman kommen ihr natürlich die Erfahrungen ihres früheren Lebens zugute. Ehrlich gesagt wäre ich auch etwas enttäuscht, wäre das nicht der Fall gewesen. 😀 Mu Ru Yue begibt sich aber im Gegensatz zu anderen Protagonistinnen nie auf die Ebene ihrer Kontrahentinnen herab. Intrigen? Hat sie nicht nötig. Und das finde ich wirklich erfrischend.
Statt an das Leben des Vorbesitzers ihres neuen Körpers zu klammern, schafft sie sich ihr eigenes. Natürlich lassen die früheren Bekanntschaften sie nicht einfach ziehen, wodurch trotzdem jede Menge Spannung aufkommt. Mu Ru Yue ist aber in meinen Augen wesentlich rationaler als viele andere Protagonistinnen, die ich bisher so gesehen habe (Ausnahmen gibt es und die werden noch oft genug in den Highlights landen 😀 ). Ihr auf ihrer Reise zu folgen, hat mir deshalb auch Spaß gemacht und wird es wohl auch weiterhin.

Neben Mu Ru Yue gibt es außerdem noch eine Menge anderer interessanter Figuren:

  • Yan Jin, den Mu Ru Yue schon fast zu Beginn als Helfer … ‚gewinnt‘ 😀 … und der leider in den ersten 100 Kapiteln wenig Präsenz zeigen darf 😦 Trotzdem ist Yan Jin von Beginn an eine meiner Lieblingsfiguren und ich bin gespannt, was er in Zukunft noch zeigen wird. 😉
  • Ghost King Ye Wu Chen, der – wie euch der vollständige Titel vermutlich schon verraten hat 😉 – der männliche Protagonist dieses Webromans und sicher nicht so simpel ist, wie es anfangs scheint
  • Bai Ze, der noch wesentlich mysteriöser ist als Ye Wu Chen und mich wirklich neugeirig darauf macht, wie die Hintergrundgeschichte des Romans sich noch entwickelt, die alles andere als das Klischee zu sein scheint, das der Beschreibungstext des Romans vermuten lässt.

Mir würden spontan noch jede Menge anderer Figuren einfallen, die alle auf ihre Art besonders sind, aber wenn ich noch mehr schreibe, fange ich vermutlich an zu spoilern. 😀 Nur eine Bemerkung sei mir noch erlaubt: Selbst Mu Ru Yues Widersacher sind nicht völlig eindimensional und dass man ab und an auch in ihre Perspektive schlüpft, verleiht der Geschichte noch etwas mehr Tiefe.

 

Fazit

Ich glaube, es ist ziemlich offensichtlich: „Enchantress Amongst Alchemists“ konnte mich zwar mit dem Beschreibungstext nicht angeln, hat mich aber von der ersten Seite an gefesselt. Der zugegebenermaßen recht generische Plot wird durch die einzigartigen Figuren und Hinweise auf eine Hintergrundgeschichte, die nicht ganz so einfach ist, aufgewertet.

Die Kapitel des Romans sind recht kurz, weshalb er sich gefühlt schnell lesen lässt. Aber auch inhaltlich wird es nicht langweilig, weil der Webroman im Gegensatz zu anderen nicht die Angewohnheit hat, Dinge, die einfach sein könnten, unnötig zu verkomplizieren. Wird etwas angesprochen, passiert es in der Regel auch fast sofort oder wird zumindest immer wieder in Erinnerung gerufen, sodass die wichtigen Dinge immer präsent bleiben.

Wenn es eines gibt, das ich kritisieren müsste, wäre es, dass der Roman zumindest in den ersten 100+ Kapiteln gefühlstechnisch eher neutral bleibt: Weder konnte ich bisher über etwas lachen, noch ging mir irgendetwas so nahe, dass ich das Gefühl hätte, es würde sich lohnen zu weinen. Vielleicht ist es dafür aber – gerade in Anbetracht der kürzeren Kapitel – auch noch etwas zu früh und der Roman überrascht mich mit diesen Aspekten später noch.

Alles in allem ist „Enchantress Amongst Alchemists: Ghost King’s Wife“ ein Roman, der sich zu lesen lohnt.
Wer jetzt Lust bekommen hat, auch einmal reinzuschauen, findet den Webroman auf der Seite von radianttranslations. Aktuell sind bereits über 400 Kapitel übersetzt und die Updates scheinen sehr regelmäßig zu kommen. Man kann also beruhigt damit loslegen, ohne zu lange auf Lesestoff warten zu müssen. 😉