Yami no Kodou

Looking at all those non-chinese bl things I’ve seen over the years Yami no Kodou (also known as Genwaku no Kodou) is probably the one that impressed me the most. It’s a japanese manga series that has been serialized since the 90s (and you’re able to see that) with a plot that is just so rich that I reread the whole thing as soon as I caught up with the translations. Seriously, I still feel like I’m reeling from withdrawal symptoms 😁

 

What is it about?

So, there’s this guy, Kouichi Amano, that lives with his single-mom who’s a novelist, his clingy younger brother Jun and his grandmother that seems like the only normal person around him. He himself doesn’t seem that strange either if you don’t look at the fact that he’s been having some strange dreams.
Very soon, that changes completely. He somehow gets caught up with Touya Kazuomi (our male lead) and Jun’s friend Kamio and the four clans they are part of. Those clans aren’t really on friendly terms with Amano’s family and it doesn’t help that they’re seeing some signs of impending doom that somehow seem to be related to him.
Between the struggle with the clans, the slowly growing feelings between him and Touya, and some tantrums his little brother his throwing, those two somehow find out that they’re, in fact, the reincarnations of some people from another world. Unfortunately, those guys left them a real mess behind that they have to solve now. Naturally, they can’t tell anyone and it doesn’t help that more trouble seems to be coming at them at every corner.

 

My thoughts about the series

Well, I’ve already said it: I really love this series! The plot and the backstory are so rich that it can get pretty confusing at first but it managed to draw me further in with every chapter. As of now, there are 27 volumes (the scanlations are at this volume, too) and I haven’t been bored even once.
Actually, the series seems to get better with every new volume and that in more than one way. I’ve already said at the beginning that you can see that the series is fairly old. If you compare the later volumes with the earlier ones you’ll see a big difference between the art. I was completely shocked when I started rereading because I hadn’t expected this 😅
The content, too, does get even better later on, imo. The first few volumes have a lot to do with the four families and are more or less a set-up for the later part of the story. There are big surprises and reversals I wouldn’t have expected and some things I was pretty sure would happen but that I’ve been looking forward to.

And (and this might be the most important thing 😁) there are lots of hot guys running around and they also seem to get more in the later volumes! 😁 All of those character are pretty diverse, too, so it’s really fun to read about them. One of my favorites (despite the protagonist and the male lead, of course 😜) is Shana, by the way. Ah, I just love long hair 😍

 

Anyway, if you love bl with lots of hot guys that somehow all fall in love with the same person (because, well, how couldn’t they?) and a deep plot, then you’ll love Yami no Kodou just as much as I do! If you’re a little put off by the art at first, don’t worry about it. After a few chapters, you won’t even notice it anymore thanks to everything else that is just great about this series 😉

If you think this is exactly the type of story you’d like to read, then have a look at bamboo feathers live journal site for the information about the scanlation.

Monster Hunt

Heute geht es in meiner Themenwoche rund um chinesische Filme und Serien bei Amazon Prime mit „Monster Hunt“ weiter. Ein Film, der für mich … eher durchwachsen war.

Monster HuntSong Tianyin trifft auf die Monsterkönigin, die ihn bittet, sich um ihr Baby zu kümmern, weil sie selbst bald sterben wird. Eher unfreiwillig bekommt er es von ihr aufgehalst und wird schnell von der Monsterjägerin Xiao Lan überredet, das Kind zu verkaufen.

 

Meine Bewertung: Sterne-3b

  • Song Tianyin: Boran Jing
  • Huo Xiao Lan: Baihe Bai

 

Was braucht ein Fantasyfilm, um erfolgreich zu sein?

  • Einen Protagonisten, der es echt schwer hat? ✔
    • Vollwaise? ✔
    • Niemand hat Respekt vor ihm? ✔
    • Ein merkwürdiges Erbstück? ✔
    • Körperliche Beeinträchtigung? ✔
  • Eine junge, gutaussehende Frau, deren Auftritt praktisch schreit „Ich bin deine Zukünftige!“? ✔
  • Eine Aufgabe, die das Schicksal zweier Völker beeinflussen könnte? ✔
  • Ein bisschen Comedy, damit man nicht die ganze Zeit das Gefühl hat, alles sei gefährlich und tragisch? ✔
    • Vielleicht ein Sidekick, der aussieht wie eine Rübe? ✔
    • Nebenfiguren, die jedes Mal nur auftauchen, um etwas mehr Chaos anzustellen und dadurch neue Probleme verursachen, wenn gerade alles gut lief? ✔Monster Hunt_Sidekicks
    • Nebenfiguren, die eigentlich keinen wirklichen Sinn haben, außer dass man dank ihnen eine weitere lustige Szene einbauen kann? ✔Monster Hunt_Nebenfiguren
  • Ah ja! Eine dunkle Bedrohung natürlich! Wenn sie rote Roben trägt, Boshaftigkeiten von sich gibt und dabei lächelt, umso besser! ✔
    • Selbstverständlich die Gefolgsleute besagter dunkler Bedrohung, damit der benachteiligte Protagonist und seine Zukünftige es nicht so leicht haben. ✔Monster Hunt_Kulisse4

Mh. Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass der Plot von „Monster Hunt“ ziemlich generisch ist. Irgendwie klingt es jetzt aber, als würde ich ihn total schlecht finden …

 

Der Königin ihr Kind

Lasst mich vielleicht kurz schreiben, was den Film etwas vom ansonsten stereotypen Fantasyfilm abhebt:

Das Kind der Monsterkönigin. In jedem anderen Film würde die dem Tode nahe Königin ihr Kind vermutlich in die Arme des Protagonisten drücken und ihn unter Tränen anflehen, ihr unschuldiges Kind zu beschützen und er als rechtschaffener Mann würde diese Aufgabe zwar zögerlich, aber letztlich trotzdem annehmen. (Vermutlich würde er es hinterher auch nicht verkaufen wollen, aber das steht auf einem anderen Blatt.)
„Monster Hunt“ ist da anders: Die Monsterkönigin weint nicht. (Ich schreibe das gerade eine Stunde nachdem ich den Film zu Ende geschaut habe und ich kann mich beim besten Willen an nichts dergleichen erinnern. Sie hat eher den Eindruck gemacht, sie stünde unter Drogen und wüsste nicht so recht, was sie da tut?) Sie drückt dem Protagonisten auch nicht ihr Kind in die Hände. Kann sie auch gar nicht, ihr „Kind“ ist nämlich noch ein Ei (? Es sah aus wie ein Ei, aber ich konnte es nur schlecht sehen. Da das Kind hinterher wie eine Rübe aussieht, war es vielleicht einfach nur eine sehr kleine Rübe?). Das holt sie … – dank Animation nicht ganz so blutig – aus ihrem Körper, schiebt es ihm in den Mund und zwingt ihn, es runterzuschlucken.
Wie auch immer es funktioniert, für die nächsten paar Szenen haben wir daraufhin einen schwangeren Protagonisten … Mh. Vermutlich gehört auch das zur gewollten Comedy?
Jedenfalls machen wir so im Laufe des Films die Fressattacken einer schwangeren Fr … Verzeihung, eines schwangeren Mannes, Schwangerschaftsbeschwerden und eine etwas … ungewöhnliche Geburt mit. Auf vieles davon hätte ich zugunsten von tatsächlicher Handlung verzichten können.

In Sachen Handlung passiert nämlich nicht wirklich viel: Wir haben zwar eine dunkle Bedrohung, wieso weshalb warum erfährt man aber bis zum Schluss nicht so wirklich. Was es mit dem Vater des Protagonisten, mit seinem merkwürdigen Erbstück und seiner durchgeknallten Großmutter zu tun hat, erfährt man ebenfalls nicht. (Allerdings gibt es einen zweiten Teil, also vielleicht sollte ich den erst schauen? Andererseits …)

 

Der Protagonist und die treibende Kraft hinter der Handlung

Auch die Figuren lassen irgendwie zu wünschen übrig: Monster Hunt_Song TianyinSong Tianyin wirkt von seinem ersten Auftritt an, als hätte er von nichts einen Plan. Er kann sich schon in seinem eigenen Dorf nicht durchsetzen und als er auf Xiao Lan trifft, ist es endgültig vorbei. Sie bestimmt, was die beiden tun und wohin sie gehen und abgesehen von einem kurzen, zaghaften Versuch – der dann selbstverständlich nicht weiter verfolgt wird – schlägt Song Tianyin auch keine Alternativen vor. Er folgt ihr einfach, weil … Hm … Sie die weibliche Hauptrolle ist?
Wirklich, ich verstehe selbst am Ende des Films noch nicht, weshalb er überhaupt mit ihr mitgegangen ist. Sie will das Kind der Königin verkaufen, er interessiert sich nach eigener Aussage aber nicht für das Geld. Er könnte genauso gut in seinem eigenen Dorf abwarten, bis er das Kind „zur Welt bringt“ und es ihr dann aushändigen, statt mit damit herumzulaufen und sich in Gefahr zu begeben, schließlich weiß er bereits, dass nach dem Kind gesucht wird.

Monsterhunt_Weibliche Hauptfigur2Xiao Lan hat zumindest einen nennenswerten Charakter, auch wenn ihre Hintergrundgeschichte irgendwie mau aussieht. Auch sie hat keinen Vater, weil – so gehört sich das in einem guten Fantasyfilm – er von einem Monster getötet wurde. Ende der Geschichte. Länger als drei Sätze verweilen die beiden auch nicht dabei und gehen stattdessen wieder dazu über, sich um das Monsterbaby zu kümmern.

 

Mein Fazit

„Monster Hunt“ sah ziemlich gut aus, als ich das Cover sah und die Beschreibung las. Den ersten Dämpfer versetzte es mir, als ich feststellte, dass der Film wieder mal nur auf Deutsch verhanden ist. Aber gut, damit kann ich leben.
Die Einleitung sah noch ganz gut aus, dann allerdings tauchten die ersten Monster aus, die … irgendwie merkwürdig aussehen? Der Vergleich des Monsterbabys mit einer Rübe ist jedenfalls kein Zufall. Die „Kämpfe“ zwischen den Gefolgsleuten der Monsterkönigin und ihren Wiedersachern waren ebenso merkwürdig, wie die Monster aussahen.


Dann wechselte die Handlung zu Song Tianyins Dorf und … wurde irgendwie nicht besser. Das erste Drittel des Film empfand ich als so langweilig, dass ich echt am Überlegen war, ob ich ihn nicht einfach abbrechen sollte.

Ich bin drangeblieben, aber viel besser wurde der Film eigentlich auch nicht. Die Handlung verliert sich irgendwo und lässt sich eigentlich mit „Und sie wollten das Monsterbaby verkaufen, überlegten es sich aber anders“ zusammenfassen, was eigentlich schon klar war, nachdem Song Tianyin das Ei (?) bekommen hatte.
Der Film ist – leider Gottes – sehr vorhersehbar, die Handlung hat so viele kleine Nebenhandlungen, die irgendwie zu nichts beitragen und nur Zeit fressen, und die emotionale Bindung, die bei mir zu den Charakteren entstanden ist, liegt ehrlich gesagt bei 0.

Ich möchte den Vergleich gar nicht ziehen, aber selbst „Xin: Die Kriegerin“, das ich Anfang der Woche vorgestellt und nicht wirklich gut bewertet hatte, hat einen etwas besseren Eindruck auf mich gemacht.
Ich kann nicht sagen, dass mir der Film gar nicht gefällt – Er wurde zum Ende immerhin etwas besser – als mehr als mittelmäßig kann ich ihn aber beim besten Willen nicht betiteln und die drei Sterne vergebe ich auch eher zähneknirschend.

Immerhin der Soundtrack hat mir aber gut gefallen und die Kulissen sahen schön aus.

Three Lives three Worlds: The Pillow Book

Diesen Samstag möchte ich euch als Highlight mal wieder einen Roman vorstellen und zwar einen, der es insbesondere wegen der beiden Protagonisten auf die Liste meiner Highlights geschafft hat: „Three Lives three Worlds: The Pillow Book“.
Dabei handelt es sich um einen Roman (eigentlich sogar zwei) von Tang Qi Gongzi, der ein Spin Off zu „Three Lives three Worlds: Ten Miles of Peach Blossoms“ ist, desssen Verfilmung ich euch im Zuge der Themenwoche zu den Fuchsdämonen schon vorgestellt hatte. Übersetzt wurde „The Pillow Book“ auf diesem Blog, wo die beiden Romane entweder online gelesen oder als eBook heruntergeladen werden können.

Wer die Serie „Ten Miles of Peach Blossoms“ gesehen hat, wird mit „The Pillow Book“ vermutlich seine helle Freude haben: In diesem Roman geht es nämlich ausschließlich um Bai Feng Jiu und Dong Hua Dijun, die in der Serie ja doch einiges an Platz eingenommen haben.
Eine Warnung aber vorneweg: Die Story um die beiden in der Serie wurde von den Serienschreibern entwickelt bzw. so angepasst, dass sie zu der Geschichte um Bai Qian und Ye Hua passt. Sie stimmt also nur in wenigen Punkten mit den Büchern überein.

Trotzdem hatte ich (die ja jede Menge Spaß mit bai Feng Jia und Dong Hua Dijun in der Serie hatte) meine helle Freude an dem Buch. 😉

 

Zum Inhalt

Fuchsdämonin Bai Feng Jiu war lange Zeit unglücklich in Dong Hua Dijun verliebt. Jetzt glaubt sie endlich über ihn hinweg zu sein und will sich in Zukunft von ihm fernhalten, doch ausgerechnet da fängt Dong Hua Dijun an sie zu bemerken.
Hatte Bai Feng Jiu zuvor keine Gelegenheit, ihm zu begegnen, laufen die beiden sich jetzt ständig über den Weg und geraten gemeinsam in die ein oder andere missliche Lage.

Nicht aus bleiben auch Erinnerungen an die Zeit, in der Bai Feng Jiu sich noch aktiv darum bemüht hat, Dijun für sich zu gewinnen, die ich ganz besonders süß fand.
So oft sich Feng Jiu und Dijun in die Haare bekommen, so süß sind ihre Interaktionen miteinander sonst in der Regel. Ich gebe allerdings zu, dass ich ab und an gern ins Buch gegriffen hätte, um Dijun zu erwürgen. 😀

 

Die Figuren

Bai Feng Jiu und Dong Hua Dijun sind im Buch eigentlich genau das, was man auch aus der Serie kennt: Feng Jiu schafft es immer wieder (unabsichtlich?), für einigen Ärger zu sorgen, findet immer eine Ausrede und ist unglaublich starrsinnig. Dijun tut, als würde ihn alles nichts angehen, hat aber jede Menge Spaß an Feng Jiu (und ihren Problemen 😀 ), was natürlich zu deren Ärger beiträgt.
Insgesamt hatte ich beim Lesen lediglich das Gefühl, dass Feng Jiu im Buch etwas erwachsener wirkt, was vermutlich daran liegt, dass sie die große Verliebtheit dort eigentlich schon hinter sich gelassen hat. Dijun währenddessen kam mir weniger abgeklärt und dafür etwas scharfzüngiger als in der Serie vor. Insgesamt hat das Pärchen aber (zu meiner Freude) denselben Eindruck auf mich gemacht. 😉

Neben Feng Jiu und Dijun gibt es noch jede Menge andere Figuren: Feng jius Tante Bai Qian und deren Familie tauchen ab und an auf, haben aber definitiv keine so prägnante Rolle wie in der Serie.
Auch Bekannte wie Si Ming oder Ye Huas Onkels tauchen wieder auf. Ihre Rollen sind im Buch aber etwas anders angelegt als in der Serie, was vermutlich dem Umstand geschuldet ist, dass dort die beiden Geschichten zusammengefasst wurden und man etwas klarer trennen wollte. Si Ming ist für mich in der Serie beispielsweise eher ein Vermittler zwischen Feng Jiu und Dijun, während Ye Huas dritter Onkel ihm bei seinen Problemen mit Bai Qian zur Seite steht. Im Buch hingegen hält Feng Jiu zwwar weiter Kontakt zu Si Ming, Ye Huas Onkel scheint jedoch ein engeres Verhältnis zu Dijun zu haben, was meines Erachtens in der Serie gar nicht herauskam.

Neben alten Bekannten tauchen aber auch noch andere Figuren wie zum Beispiel Dämon Yan Chiwu und Prinzessin Ji Heng. Natürlich sind es genau solche Personen (neben einigen Charakterzügen der Protagonisten 😀 ), die für jede Menge Missverständnisse und Probleme sorgen und eine eigentlich sehr simple Sache unglaublich kompliziert machen.

 

Mein Fazit

„Three Lives Three Worlds: The Pillow Book“ ist ein Roman, an dessen Ende ich sofort wieder die erste Seite aufschlagen wollte.
Tatsächlich kam mir die Handlung gar nicht so besonders vor und war bisweilen sogar etwas vorhersehbar, auch die Sprache ist eigentlich nichts Besonderes, sondern einfach gehalten. Aber die Figuren holen alle Probleme, die dieses Buch vielleicht hat, einfach wieder heraus. Ich hätte wirklich kein Problem damit, noch dreihundert oder vierhundert weitere Seiten mit Feng Jiu und Dijun zu lesen. Tatsächlich hätte ich mir diese wirklich gewünscht, weil am Ende der beiden Romane doch noch einige Fragen offen bleiben. Hier kann ich nur hoffen, dass spätere Romane der Reihe (die zumindest angekündigt sind) ebenfalls übersetzt werden und zumindest am Rande auf die beiden eingehen.

My Roommate is a Fairy Fox

Today, I’d like to introduce a web series to you. This time, it’s a contemporary one with some fantasy elements: „My Roommate is a Fairy Fox“ or for short „The Fairy Fox“. You can watch it with English subtitles on Dailymotion. I have to warn you, though: The bl is once again more of an insinuation.

My roommate is a fairy fox

What is „My Roommate Is a Fairy Fox“ about?

Xiao Mo is the reincarnation of a fox spirit who saved the life of Lu Bai once upon a time. Out of gratitude, Lu Bai travels to the human world to help Xiao Mo.

 

My opinion

My roommate is a fairy fox2

Xiao Mo, his sister Rongrong (behind him, the one in the blue-white clothes) and her friend Chen Ruyue (next to Rongrong in the white clothes)

The series probably isn’t one of my highlights but it was still alright. One of the reasons I didn’t find the series that good is that the characters sometimes don’t seem to have any common sense and the acting … well, at times, it seemed a little rough to me.

My main problem was the protagonist Xiao Mo. He showed next to no expression and his friendship with Lu Bai wasn’t believable to me at all so that I couldn’t even really enjoy the cute moments. 😥

My roommate is a fairy fox_Lu Bai

Lu Bai and Xiao Mo

I guess I could live with that but sometimes the reactions were so unbelievable that I felt like the plot was suffering from it.
For example, Xiao Mo and his sister Rongrong take in Lu Bai as a flatmate immediately after knowing him. So, I don’t think that’s normal?

And there’s an even worse example: There is that point in the web series where Xiao Mo is doubting Lu Bai (who is living with him for weeks at that time and has done a lot for him) because of something a person he hasn’t really been friends with said. Especially considering that the latter tried to rape his sister a few days prior to that? I don’t think it’s comprehensible that Xiao Mo trusts the other guy over Lu Bai at that point.
Ths is probably the worst example but there are a few things that just don’t add up for me. And in regards to Xiao Mo, I felt like it just got worse with every episode.

There is one other thing I didn’t really like about the series and that is the camera work: It looks strange a lot of times which might be intended but I still didn’t like it. Sometimes it even ruined an otherwise suspenseful scene. (Have a look at the „Xiao Mo is nearly overrun by a car“-scene in episode 1 and look where the car stops if you don’t believe me. 😁)

I did like the soundtrack, though. It wasn’t totally awesome but still decent. Especially the opening and ending song were nice.

 

Overall …

is „My roommate is a Fairy Fox“ a web series you can probably watch but you shouldn’t set your expectations too high. If you don’t think too much and just ignore the things that can’t be explained by common sense (and I’m not talking about the fantasy elements here 😜), then it’s probably even a nice series.

Fox in the Screen

Nachdem ich euch letzte Woche das Märchen „The Werefox“ und die Serie „Legend of nine tails fox“ vorgestellt habe, möchte ich diese Woche noch ein bisschen bei den Fuchsdämonen bleiben. Es gibt nämlich etliche schöne Geschichten, in denen sie eine große Rolle spielen.
Eine dieser Geschichten ist die Serie „Fox in the Screen“, das selbst ein wenig wie ein Märchen amutet.

Fox in the screen

Zheng Xue Jing ist Malerin, hat als Frau aber Probleme, ihren wohlverdienten Erfolg zu bekommen und soll zu allem Überfluss auch noch das Haus abgeben, das sie von ihrem Vater geerbt hat.
Als sie sich daraufhin betrinkt, stolpert sie in ein Fest, nimmt an einem Malwettbewerb teil und gewinnt eine magische Leinwand – inklusive der drei eingesperrten Fuchsdämonen. Daraufhin beginnt ein magisches Abenteuer für sie, das all ihre Probleme lösen oder ganz neue entstehen lassen könnte.

 

Meine Bewertung: Sterne-5

„Fox in the Screen“ ist eine märchenhafte Geschichte, in der nicht alles ist, wie es scheint und in der Geheimnisse darauf warten, vom Zuschauer entdeckt zu werden. Die Serie wartet mit gut ausgearbeiteten Figuren, jeder Menge Spannung und einer guten Portion Liebe und Herzschmerz auf.

 

Figuren & Besetzung

Zheng Xue Jing: Liu Xin Qi
Yu Yan: Luo Yunxi
Bai Sheng: Huang Jun Jie
Xiao Hei: Wang Chao Yang
Mu Chen: Chen You Chen

Fox in the screen_Zheng Xue Jing

Zheng Xue Jing & Yu Yan

Bei „Fox in the Screen“ ging es mir wie mit Zhu Xian: Die Besetzung sagte mir so überhaupt nichts. Dafür haben mir aber die Rol,len sehr gut gefallen.

Zheng Xue Jing ist eine junge Malerin, die im Grunde genommen wirklich jede Menge Pech hat. Was mir hier wirklich gut gefallen hat, ist, dass sie nicht die typische weibliche Hauptfigur ist, die man sonst so hat: Weder ist sie der stille Blümchen-Typ, der sich nur auf sein Äußeres verlässt und keiner Fliege etwas zu leide tun kann, noch ist sie die überambitionierte Intrigantin, die vor nichts zurückschreckt. Sie ist im Vergleich zu anderen Hauptfiguren fast schon erschreckend normal, was eine wirklich nette Abwechslung ist. Sie ist meistens optimistisch und gibt nicht so leicht auf. Manchmal ist sie auch ein wenig übereifrig, wenn es um ihre Arbeit geht, wenn ihr jemand quer kommt, wird sie auch schon mal laut und zeigt auch ihre unversöhnliche oder schadenfrohe Seite.

Fox in the screen_Xue Jing und Fuchsdämonen

Zheng Xue Jing mit den Fuchsdämonen (v.l.n.r.) Xiao Hei, Yu Yan und Bai Sheng

Auch die Füchse haben alle ihren ganz eigenen Charakter mit ihrer eigenen Geschichte. Am wenigsten gibt von ihnen noch Xiao Hei her, der eher die Rolle des kleinen Bruders hat und abgesehen von einer Szene eher den komischen Aspekt in der Serie übernimmt.
Interessanter sind hier schon seine Brüder. Bai Sheng wirkt auf den ersten Blick wie der ruhigste der drei, der grundsätzlich alles im Griff hat und bei dem man sich keinerlei Sorgen machen muss, dass etwas schief geht. Bei genauerem Hinsehen merkt man allerdings, dass auch bei Bai Sheng nicht alles rund läuft und vielleicht sogar das genaue Gegenteil des Eindrucks der Fall ist.
Zu guter Letzt haben wir dann noch Yu Yan. Er macht anfangs einen unversöhnlichen Eindruck, kann sich auch mit Zheng Xue Jing nicht so recht anfreunden und legt ihr eher noch Steine in den Weg. Nach und nach taut er aber auf und zeigt auch mal seine emotionale (anders emotionale 😀 ) Seite. Natürlich geht die Serie auf seine Geschichte als männliche Hauptfigur etwas genauer ein, aber dazu will ich nicht zu viel verraten. 😉

Nur einer bleibt die komplette Serie über etwas fad: Mu Chen, der ursprünglich wohl so etwas wie Yu Yans Konkurrenz werden sollte. Der Ärmste hat zwar ohnehin nicht viel Zeit, seinen Charakter zu zeigen. Das was er zeigt, reicht aber nicht, um ihn als wirklich interessant darzustellen. Das Hauptaugenmerk in der Serie liegt einfach eher auf Zheng Xue Jing und den Fuchsdämonen.

 

Kulisse, Kostüme & Effekte

„Fox in the Screen“ spielt die meiste Zeit in Zheng Xue Jings Heimatstadt. Ab und an gibt es aber auch mal einen Ausflug in den Palast des Kaisers, das Haus des ein oder anderen wichtigen Bewohners der Stadt oder Orte, die eigentlich den Dämonen oder Göttern vorbehalten sind.
Die Kulisse scheint mir dabei im Gegensatz zu anderen Serien etwas einfacher gehalten zu sein. Das tut der Atmosphäre aber keinen Abbruch, sondern hat für mich eher dafür gesorgt, dass man sich mehr auf die Figuren konzentriert.

Auch die Kostüme sind relativ einfach gehalten. Die Fuchsbrüder tragen grundsätzlich in jeder Szene dasselbe in ihren Signalfarben rot, weiß und violett. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass man sie nicht auseinander halten könnte. 😀
Auch bei den anderen Figuren ist Kostümwechsel-technisch nicht so viel los. Zheng Xue Jing wechselt zwischen einigen Outfits, so groß sind die Unterschiede aber nicht.
Wer auf aufwendige, ausgefallene Kostüme steht, sollte also vielleicht lieber etwas anderes schauen.

Die Effekte sind in dieser Serie so eine Sache. Mal sind sie echt gut gelungen, dann wiederum wirken sie irgendwie seltsam. Ich denke, auch hier kann man sagen, dass sie eher Standard sind.

Grundsätzlich ist die Serie optisch in Ordnung, hebt sich aber durch nichts wirklich aus der Masse heraus. Ihre Stärken liegen eindeutig anderswo.

 

Soundtrack

Leider ist auch der Soundtrack in meinen Ohren nichts Besonderes. Das Opening und Ending sind ganz eingängig, ansonsten war es das für mich aber auch schon an Musik, die in der Serie irgendwie auffällt. Es sticht einfach nichts so wirklich heraus.

 

Mein Fazit

Optisch und auch von der Musik her ist „Fox in the Screen“ eher so la-la. Dafür allerdings empfand ich die Geschichte als emotional so stark, dass ich sehr gern fünf Sterne dafür vergebe. Ich konnte beim Schauen sowohl lachen als auch weinen, war oft genug überrascht, obwohl ich mir manchmal im Nachhinein dachte, dass ich eine Wendung hätte ahnen müssen, und wollte nach jeder Folge wissen, wie es weitergeht. Die Figuren sind toll ausgearbeitet, obwohl die Serie mit nur 16 Folgen nicht gerade lang ist.

Zhu Xian – Der Roman

Zhu Xian ist ein Online-Roman bzw. eher eine Romanreihe von Xiao Ding, die in einer bisher zwei Staffeln umfassenden Serie verfilmt wurde. Die Romanreihe steckt voller Geheimnisse, Überraschungen und Kämpfen zwischen den verschiedenen Fraktionen. Aber auch Romantik kommt nicht zu kurz.

 

Zum Inhalt

Zhang Xiao Fan sieht in einem alten Tempel nahe seines Dorfes eines Tages einen alten Mönch. Als Lin Jinyu aus seinem Dorf in derselben Nacht entführt wird, begegnet er ihm wieder. Der Mönch, der in einem Kampf mit dem Entführer schwer verletzt wird, übergibt Zhang Xiao Fan eine mysteriöse Kugel und lehrt ihn eine buddhistische Ausbildungsmethode.
Am nächsten Morgen muss Zhang Xiao Fan allerdings feststellen, dass außer Lin Jinyu und ihm niemand mehr im Dorf am Leben ist. So kommt er zur taoistischen Gilde Qing Yun und beginnt sein Abenteuer der taoistischen Ausbildung.

 

Zu den Figuren

Zhang Xiao Fan ist zu Beginn der Romanreihe noch ziemlich jung, was man beispielsweise seinen Gedankengängen durchaus auch anmerkt. Schon im Laufe des ersten Bandes macht er aber einen entwicklungstechnischen Sprung durch, der die Handlung mit vorantreibt. Gerade im ersten Band ist noch recht vieles, was Xiao Fan geschieht, durch reines glück geprägt. Je weiter man in der Reihe aber vorankommt, desto mehr hängt mit den Fähigkeiten zusammmen, die er entwickelt. Gleichzeitig entdeckt man auch immer wieder neue Facetten an ihm.

Neben Zhang Xiao Fan gibt es zwei Figuren, die die Handlung mehr oder weniger tragend beeinflussen: Bi Yao und Lu Xue Qi. Die beiden sind eine Mischung aus Kontrahenten, Freunden und potentiellen Gefährtinnen.
Leider steckt für mich in genau dieser Konstellation die Schwachstelle von Zhu Xian.

Die Figuren von Bi Yao und Lu Xue Qi sind durchaus gut angelegt: Beide sind durch ihre Stellung in ihrer Gilde recht von sich eingenommen. Während Lu Xue Qi sind ganz auf die Lehre des Dao konzentriert, im Verlauf des Romans kaum eine Miene verzieht und auch sonst wenig Reaktionen zeigt, ist Bi Yao wesentlich offener und hatte mich als Leserin auch recht schnell an der Angel. (Was auch damit zusammenhängen mag, dass ich die Verfilmung bereits kannte und auch dort eher einen Draht zu Bi Yao gefunden habe als zu Lu Xue Qi.)

Beiden habe ich die Beziehung zu Zhang Xiao Fan allerdings nicht abgekauft. Bei Bi Yao habe ich zumindest gesehen, wo sich diese Gefühle entwickeln, sie kamen aber trotzdem nie so stark an, dass ich seine Handlungen ihretwegen im späteren Verlauf wirklich hätte verstehen können.
An dieser Stelle zumindest gibt es noch einen anderen Erklärungsansatz, auf den ich hier aber nicht näher eingehen kann, weil ich damit ein großes Ereignis des Romans spoilern würde. Man kann aber durchaus noch sagen, dass hier eine gewisse Logik vorhanden ist, selbst wenn man den Aspekt der Beziehung zwischen den beiden außer Acht lässt.

Die sich vermeintlich entwickelnde Liebe zwischen Zhang Xiao Fan und Lu Xue Qi ist mir aber gänzlich unbegreiflich. Ganz abgesehen davon, dass Lu Xue Qi die meiste Zeit sehr flach bleibt (da kann man noch so oft schreiben, dass sie an ihn denkt) und wenig bis gar nicht von ihren Gedanken oder Gefühlen zeigt, hatte ich den Eindruck, dass diese Beziehung einfach nur genutzt wurde, um Ärger zwischen Zhang Xiao Fan und der Gilde des Geisterkönigs (im Englischen Ghost King) heraufzubeschwören.

Die anderen Figuren spielen eher Nebenrollen, die zwar durchaus auch Einfluss auf die Handlung nehmen, aber über den Verlauf der doch recht langen Reihe zum Teil nur sehr selten auftauchen.

 

Zur Sprache

Die Sprache der Übersetzungen, die ich zu Zhu Xian finnden konnte, ist sehr durchwachsen. Gerade die Übersetzung des ersten Bandes enthält viele Fehler und nutzt zudem noch andere Namen für Figuren, Orte und Gilden als die Übersetzungen der späteren Bände. Hier muss man sich durchbeißen, wird dafür aber belohnt.

Die späteren Übersetzungen sind wesentlich besser und wirken auch so, als seien sie recht dicht am Original gehalten. Xiao Ding hat ein Händchen für eingängige Beschreibungen. Ab und an findet sich ein Satz, der mir sogar so gut gefallen hat, dass ich einfach eine kleine Pause zur Bewunderung einlegen musste.

Dem Autor gelingt es zudem, viel mit wenigen Worten zu sagen. Im Gegensatz zu vielen anderen Xianxia-Romanen werden hier nicht ständig Dinge wiederholt, sondern es geht stetig weiter in der Handlung. Man hat eher selten langschweifige Erklärungen, sondern alle nötigen Informationen werden geschickt in die Handlung und Dialoge eingebaut.

 

Fazit

Auch wenn mich die Liebesgeschichte in Zhu Xian öfter aufgeregt hat, weil sie für mich völlig an den Haaren herbeigezogen ist, gefällt mir der Roman sehr gut. Zhang Xiao Fan ist (bzw. wird nach anfänglichen Schwierigkeiten) eine starke Hauptfigur, die ich gern auf ihren Reisen begleite.
Die Welt, die Xiao Ding erschaffen hat, wartet mit vielen Orten und Ereignissen auf, die mich als Leser immer bei Laune halten, und all das hat der Autor sprachlich auch noch wunderschön verpackt.

Wer Xianxia mag und sich durch eine anfangs zähe Übersetzung beißen kann, wird mit Zhu Xian definitiv seine Freude haben!