Princess Agents

An Tag 6 der Themenwoche rund um Zhao Zanilia und als mein Highlight für diese Woche möchte ich euch die Serie „Princess Agents“ vorstellen. Und nein, entgegen des Titels ist die Serie nicht einfach nur romantisches Geplänkel, sondern hat sogar einen sehr hohen Anteil an Drama und Tragik.
Wenn ich mich entscheiden müsste, was meine chinesische Lieblingsserie ist, stünde „Princess Agents“ sehr weit oben auf meiner Liste, wenn sie es nicht sogar auf Platz 1 schafft.

Princess Agents_Chu Qiao-Yuwen Hao

Chu Qiao landet nach einem Kampf im Wasser, ertrinkt beinahe und wacht schließlich als verurteilte Dienerin ohne jede Erinnerung auf. Bevor sie Zeit hat, sich in der fremden Umgebung zu orientieren, landet sie mit einer Gruppe anderer Frauen auf einem Jagdgrund. Sie schafft es als einzige zu überleben und kommt so in den Dienst von Yuwen Yue, der glaubt, gute Verwendung zu haben. Doch nicht nur, dass dessen Cousin Yuwen Huai versucht Chu Qiao loszuwerden, auch Yuwen Yue scheint nicht unbedingt ein Freund zu sein.

 

Figuren & Besetzung

  • Chu Qiao / Xing’er: Zhao Zanilia
  • Yuwen Yue: Lin Geng Xin
  • Yan Xun: Dou Shawn

„Princess Agents“ ist (fast schon ausnahmsweise, muss ich wohl sagen 😀 ) eine Serie, die ich mal nicht vorrangig wegen der Charaktere schaue. Stattdessen ist es hier vor allem der Plot, der mich angezogen hat. Trotzdem sind die Figuren natürlich interessant und machen auch einen Teil der Faszination für diese Serie aus. 😉

Princess Agents_Chu Qiao13

Chu Qiao – oder Xing’er, wie sie die meiste Zeit über in der Serie heißt – wird von einer Martial Arts-Expertin zu einer Dienerin, zu einer Spionin, zur Rebellin und schließlich zur Freiheitskämpferin.
Man kann sich vorstellen, was das für eine Wandlung innerhalb der Serie bedeutet.
Was mir hier wirklich gut gefallen hat, ist, dass jeder dieser Wechsel sehr gut naxhvollziehbar ist: Sie verliert ihr Gedächtnis und damit einen Großteil ihrer Fähigkeiten (Was ich wahnsinnig logisch finde! Sicher behält man Grundlagen einer physischen Fähigkeit, auch wenn man theoretisch nicht weiß, wie es geht, aber die schwierigeren Dinge? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen und fand daher gut, wie es in der Serie gehandhabt wurde. Man merkt hier einfach den Unterschied zwischen instinktiven Handlungen und den Momenten, wo sie etwas tun soll und dann nicht hinbekommt.), dann erhält sie Yuwen Yues Angebot und versucht ihrer Familie zu helfen, findet in Yan Xun eine Art Seelenverwandten, dem es nicht viel besser ergeht als ihr und schließt sich ihm an. Dann allerdings kommt ihre Vorstellung von moralischem Handeln in die Quere dieser Beziehung.
Ich habe etliche Zuschauer der Serie online diskutieren sehen, dass sie fanden, dass Figuren unmotivierte Änderungen durchmachen. In Chu Qiaos Fall finde ich nicht, dass das zutrifft. Auch in den anderen Fällen finde ich, dass zumindest im Ansatz Gründe vorhanden waren und die Änderungen maximal etwas zu heftig waren, als dass man sie einfach schluckt.

Neben Chu Qiao gibt es natürlich noch die beiden männlichen Hauptfiguren: Yuwen Yue und Yan Xun.

Princess Agents_Yuwen Yue7Yuwen Yue gehört einmal mehr zu der Gruppe männlicher Figuren, die ich eigentlich nicht mag: Zeigt keine Emotionen, hat keine Gesichtsregungen und was erwarte ich eigentlich?
Aber wisst ihr was? Er gefällt mir! Und das sogar sehr, was ausnahmsweise mal nichts mit seiner Optik zu tun hat. 😂 Nein, einmal mehr hat „Princess Agents“ (oder der Roman, auf dem die Serie basiert) hier einfach einen wahnsinnig guten Job dabei gemacht, seinen Charakter zu motivieren. Seine Familiengeschichte, seine Aufgaben und seine Probleme werden einfach so glaubhaft dargestellt, dass ich augenblicklich nachvollziehen konnte, wieso er so geworden ist.
Ich gebe zu, ich habe gar keine sooo hohen Ansprüche an Figuren und nehme viele Sachen auch einfach mal so hin. Aber diese Serie hat mich gerade deshalb so begeistert, weil in meinen Augen einfach alles so schön zusammenpasst.

Princess Agents_Yuwen Yue8Aber zurück zu Yuwen Yue: Ich konnte quasi zuschauen, wie er sich verliebt. 😀 Und ich konnte genauso zuschauen, wie er anschließend mit sich ringt, weil … verdammt, er ist in einer schlechten Situation.
Seine Situation ist vor allem so schlecht, weil Chu Qiao es nicht schafft, sich aus Problem herauszuhalten. Und dadurch entstehen etliche Konflikte in der Serie, die ich wirklich großartig fand. Chu Qiao bringt Yuwen Yue immer wieder in schwierige Lagen und jedes Mal sieht man ihn mit sich ringen, wie zur Hölle er jetzt seine Augabe erfüllen und sie gleichzeitig beschützen kann. Und darauf, eine passende Lösung zu finden, verwendet er wirklich jede Menge Energie.
Ah, was für ein toller Mann! ♥

Princess Agents_Yan Xun7Ja, und dann gibt es natürlich noch Yan Xun. Auch Yan Xun ist toll, sonst wäre die Serie ja nur halb so spannend. 😀 Ich muss gestehen, dass ich persönlich Yuwen Yue von Anfang an bevorzugt habe und mir Yan Xun anfangs sogar etwas auf den Keks ging. Ich empfand ihn schlicht und ergreifend immer als etwas … aufdringlich. So ähnlich wie Prinzessin Chun, nur nicht ganz so schlimm. 😂 (Wenn ich eine weibliche Figur nennen muss, die ich wirklich hasse, dann ist es Chun’er, wirklich. Für alle, die die Serie noch nicht gesehen haben: Stellt euch eine junge Frau mit klein-Mädchen-Stimme vor, die es gewöhnt ist, immer ihren Willen zu bekommen, nie über die Konsequenzen ihres Handelns nachdenkt und immer anderen die Schuld gibt, wenn etwas schiefgeht. Dann habt ihr in etwa eine Vorstellung davon, was ich von Prinzessin Chun halte. 😀 )
Yan Xun allerdings hat sich im Lauf der Serie bei mir beliebter gemacht, was sicher auch viel damit zu tun hat, dass er tatsächlich immer versucht hat, Chu Qiao zu helfen und immer für sie da war. Ich muss ihm also immerhin lassen, dass er sehr loyal ist. Dass er jede Menge Humor hat, kam mir auch entgegen, da „Princess Agents“ sonst eine eher ernste Serie ist und er das Ganze doch etwas aufgelockert hat.
Ich gehöre trotzdem ins Camp Yuwen Yue. 😜

Von den dreien mal abgesehen gibt es viele andere Charaktere, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Einige davon sind noch in lose Handlungsstränge verstrickt, die dann hoffentlich in Staffel 2 irgendwann mal beendet werden. 😀
Einige dieser Figuren – zum Beispiel Yue Qi, He Xiao und Zuo Man Cang – haben es mir wirklich sehr angetan und ich würde gern mehr von ihnen sehen, wenn Staffel 2 irgendwann (hoffentlich) kommt.

 

Kostüme & Kulisse

„Princess Agents“ ist mal wieder eine dieser Serien, die keine sonderlich ausgefallenen Kostüme oder Schauplätze hat, sondern alles ziemlich praktisch gestaltet. Hier darf man also nichts allzu besonderes erwarten. Ich fand aber alles optisch ansprechend und vor allem nicht ablenkend. (Ich habe ja manchmal bei anderen Serien das Bedürfnis auf Pause zu drücken, nur um eine Weile irgendein Kostüm zu betrachten. 😀 )

 

Soundtrack

Während ich die Serie optisch als gut, aber nicht unbedingt aus der Masse herausstechend empfand, ist der Soundtrack etwas, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

Das Opening Gaze ist eher modern und gab für mich schon beim ersten Hören einen kleinen Hinweis auf die Spannung und auch Action, die mich in der Serie immer wieder erwartet hat. Ein schöner Bonus: Das Opening wird unter anderem von Zhao Zanilia selbst gesungen.

Das Ending Burning Heart hat bei mir ehrlich gesagt keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das allerdings spricht ungemein für die Serie, ich war nämlich nach den Folgen jedes Mal zu gespannt darauf, was wohl als nächstes passieren wird, als dass ich die Geduld aufgebracht hätte, das Ending zu hören. 😀

Star and Moon ist einer der eher ruhigen Titel der Serie und passt sich als Duett so wundervoll in die Serie ein, dass ich mich jedes Mal wieder dahin zurückversetzt fühle, wenn ich ihn höre. ♥ Genauso ergeht es mir mit Unable to learn, das genauso ruhig ist. Wenn man bedenkt, wie viel Drama und Spannung die Serie beinhaltet, sollte das vermutlich nicht passen, aber gerade weil all diese Dinge passieren, sind es vielleicht gerade die ruhigen Momente, die ich besonders intensiv fand.

Die Theme Songs für die einzelnen Figuren sind mir (wie ich leider zugeben muss 😅) überhaupt nicht in Erinnerung geblieben. Selbst nachdem ich sie gerade auf YouTube gehört habe, erscheinen in meinem Kopf nur große Fragezeichen. Ernsthaft, kamen die Songs überhaupt in der Serie vor? 🙈
Einzige Ausnahme ist hier Yan Xuns Theme Song Because of a Person, mit dem es mir genauso ergeht wie mit Star und Moon und Unable to learn. Was eigentlich idiotisch ist, da ich doch eindeutig zu Yuwen Yues-Lager gehöre. 😂 Aber dieser Song ist einfach so wunderschön und ruft jedes Mal die Tragik von Yan Xuns Geschichte in mir hervor, dass ich augenblicklich anfangen will zu heulen, wenn ich ihn höre. 😭

 

Mein Fazit

„Princess Agents“ war die erste chinesische Serie, die ich direkt mit der Erstausstrahlung zu schauen begonnen habe. Ja, es war sogar die Serie, für die ich an einem Tag, an dem ich später zur Uni musste, zwei Stunden früher aufgestanden bin, um die frisch gesubbten Folgen noch vorher anschauen zu können. Und es war auch die Serie, bei der ich mir nach einem langen Uni-Tag noch die Zeit genommen habe, schon mal in die neuen Folgen reinzuschauen, ganz egal wie wenig ich verstanden habe.

Zu sagen, dass „Princess Agents“ meine Lieblingsserie ist, wäre wohl nicht ganz falsch. 😂 Entsprechend wird es wohl auch nicht verwundern, dass ich sie uneingeschränkt weiterempfehle.
Damit stehe ich wohl auch nicht ganz allein, schließlich hat „Princess Agents“ mehrere Rekorde gebrochen, was die Rezeption durch das Publikum angeht. 😉

Sicher, es gibt lose Handlungsstränge und viele, viele, viele Fragen sind nicht beantwortet, aber man muss bedenken, dass die Serie nur die Adaption der ersten Hälfte eines Romans ist. Hätte man alles beantwortet, wäre das eher merkwürdig.
Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, was in der zweiten Staffel passieren wird und hoffe, dass ich nicht zu lange darauf warten muss, bis endlich bekannt gegeben wird, ob und wann es diese zweite Staffel hoffentlich geben wird.

Staffel 1 hat mich mit der interessanten Storyline und den dreidimensionalen, gut motivierten Figuren jedenfalls völlig in ihren Bann gezogen. Gerade die Geheimnisse, die die Serie lange lässt und immer noch hat, machen vielleicht auch ihren Reiz aus.
Die gut 40 Stunden, die man in dieses Drama investiert (Es hat über 50 Folgen und jede ist etwa eine Dreiviertel Stunde lang.), sind nach meinem Dafürhalten keine vertane Zeit.
In der Mitte hatte ich auch einen kurzen Hänger und musste etwas Pause machen, aber das hat sich schnell wieder gelegt und sonst war ich immer voll dabei. Die Serie hat Spannung, aber auch jede Menge Emotionen, die nicht zuletzt durch die Hintergrundgeschichten der Figuren zustande kommen.

Ich für meinen Teil wünschte, der zugrundeliegende Roman wäre vollständig übersetzt, denn die Geschichte hat es mir wirklich angetan. So suche ich einfach alles an übersetzten und zusammengefassten Schnipseln zusammen, was ich finden kann.
Ja, „Princess Agents“ ist definitiv eine Serie, die ich zwei- oder auch dreimal schauen würde.

Nirvana in Fire

Langsam fällt es mir wirklich schwer, ein Highlight für samstags für euch zu finden, zumal ich aktuell auch nicht wirklich dazu komme, neue Filme/Serien zu schauen und schon so viele Romane angefangen habe, dass ich mir eigentlich keine weiteren leisten kann. Na ja, ein paar Highlight hätte ich schon noch, die hatte ich aber eigentlich für diverse Themenwochen eingeplant. 😅
Nachdem dann seit dem letzten Firefox-Update WordPress und diverse andere Seiten nicht mehr so richtig laden, hat es jetzt doch wesentlich länger gedauert, bis ich etwas Passendes gefunden habe und den Beitrag fertig stellen konnte.
Aber, hier ist er jetzt: Mein Beitrag zu „Nirvana in Fire“, einer Serie, die mich vor allem durch glaubhafte Figuren und einen ebenso glaubhaften Plot überzeugt hat.

Nirvana in Fire_Langya Bang

Alles beginnt mit der bzw. den Langya-Listen, auf denen außergewöhnliche Menschen verzeichnet werden. Während in der Hauptstadt der Kampf um die Thronfolge tobt, geht die Nachricht um, dass Mei Changsu, der als erster auf einer dieser Listen steht, der entscheidende Faktor in diesem Kampf ist. Kronprinz Xiao Jingxuan und sein Bruder Prinz Yu setzen alles daran, um Mei Changsu auf ihre Seite zu ziehen. Der hat aber ganz andere Pläne und schlägt stattdessen Prinz Jing – Xiao Jingyan – ein Bündnis vor.

Meine Bewertung: Sterne-5

 

Figuren & Besetzung

  • Mei Changsu: Hu Ge
  • Xiao Jingyan: Wang Kai
  • Prinz Yu: Victor Huang
  • Xiao Jingxuan: Gao Xin

 

Vorneweg: „Nirvana in Fire“ ist eine dieser Serien, in der man (von der Romantik, auf die ich ausnahmsweise mal hätte verzichten können 😀 ) nichts Überflüssiges vorgesetzt bekommt. Jede Figur, die eingeführt wird, hat auch ihre Bewandtnis und genau das macht die Serie zu einem solchen Juwel. Man weiß einfach, dass alles, was passiert, früher oder später weitere Kreise ziehen wird und doch noch irgendein Geheimnis ans Licht kommt, mit dem man vorher nie gerechnet hätte.

Nirvana in Fire_Mei ChangsuIm Mittelpunkt des Ganzen steht Mei Changsu, der vermutlich mehr Geheimnisses hütet, als alle anderen zusammen. Und das will etwas heißen, wenn man mit der kaiserlichen Familie darin konkurriert. 😀
Durch die Dinge, die er weiß, die er verbirgt und die er nebenbei herausfindet, treibt er die Serie voran und sorgt für den Großteil der Spannung. Die Hälfte der Zeit wartet man eigentlich nur darauf, dass die Falle, die er zehn Folgen zuvor angefangen hat zu stellen, endlich zuschnappt und wie schlimm sie ihr Opfer trifft. *hust* Klingt schlimm, ist es auch.
Mei Changsu ist definitiv einer dieser Protagonisten, die wenig Mitleid mit anderen haben und für ihre Ziele definitiv über Leichen gehen. Hätte er kein so starkes Motiv, fände ich die Serie vermutlich furchtbar. So hält sich aber alles die Waage und gerade das macht „Nirvana in Fire“ so emotional.

Nirvana in Fire_Mu Nihuang-Xia Dong

Prinzessin Mu Nihuang (Liu Tao, links) und Xia Dong (Zhang Ling Xin)

Zwei Figuren gibt es, die mir weniger gut gefallen haben: Die erste ist Mu Nihuang, so etwas wie die potentielle weibliche Hauptfigur und mögliches Problem für Mei Changsu. Gerade deshalb gefiel sie mir in der Serie vermutlich weniger.
Die Aufgabe, die Mei Changsu sich gestellt hat, und die Verwicklungen, die aus ihr hervorgehen, sind dramatisch genug. Abgesehen davon kommt die Beziehung zwischen den beiden meines Erachtens auch nicht wirklich (von ein, zwei Szenen mal abgesehen) heraus, da Mei Changsu die meiste Zeit über seine wahre Identität verbirgt.
Wesentlich emotionaler fand ich da schon die Geschichte rund um Xia Dong, obwohl die nicht einmal zu den Hauptfiguren gerechnet wird …

Nirvana in Fire_Xiao Jingyan_Prince JingDie zweite Figur, mit der ich so meine Probleme hatte, war ausgerechnet Prinz Jing – Xiao Jingyan.
Sein Charakter ist ohnehin als schwierig angelegt, aber gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Geschichte ohne ihn überhaupt nicht funktionieren würde, hätte ich mir von ihm ein bisschen mehr gewünscht. So hat für mich vor allem Mei Changsu die Geschichte getragen und Xiao Jingyan war eher der Hintergrund, vor dem das Ganze stattfindet. Hier hätte ich einfach gehofft, dass ein bisschen mehr von ihm gezeigt wird, damit er als Figur besser herauskommt.

Während mich zwei der drei Hauptfiguren demnach nicht wirklich überzeugen konnten (Doch, ja, ich sehe die Serie als eines meiner Highlights 😅), holen die „Nebenfiguren“ – die ich eigentlich gar nicht so nennen möchte – all das wieder raus. Hier hat man nämlich so viele wundervolle und auch grundverschiedene Figuren mit komplexen Hintergründen, dass eigentlich keine Wünsche offen bleiben können.

Nur eine Frage bleibt, was die Figuren angeht: Meng Zhi, wie zur Hölle bist du mit diesem IQ General geworden?! 😂

 

Kulisse & Kostüme

Ich will gar nicht so tun, als würde ich Serien nicht allein aufgrund von schönen Kulissen und ausgefallenen Kostümen sofort besser finden. 😀 Auch „Nirvana in Fire“ ist eine dieser Serien, die hier wieder bei mir punkten konnte.
Eigentlich gibt es gar nicht sooo ausgefallene Dinge zu sehen, aber es fügt sich alles so gut zusammen, dass ich einfach gern zugesehen habe.

 

Soundtrack

„Nirvana in Fire“ ist außerdem eine Serie, bei der ich endlich mal wieder etwas über den Soundtrack zu sagen habe. 🙂

Von den instrumentalen Titeln abgesehen, gibt es drei mit Text. Während mir das Opening When the Wind Rises gar nicht so sehr im Gedächtnis geblieben ist, haben es mir die anderen beiden dafür wirklich angetan. Beide sind eher ruhig, wirken auf mich aber genauso emotional wie die Serie selbst.
Faded Beauty erinnert mich beim Hören an die Geschichte zwischen Mei Changsu und Mu Nihuang. Obwohl ich die beiden in der Serie ja gar nicht so sehr als Paar gesehen habe, gibt mir das Lied ein wenig eine Vorstellung davon, wie es mir vielleicht ergangen wäre, wenn man noch zehn Folgen mehr gedreht hätte. 😀
Loyal Blood Forever Red ist schließlich das Lied, das ich am meisten mit „Nirvana in Fire“ verbinde. Ich vergesse zwar mit schöner Regelmäßigkeit den Liedtext, aber allein die Melodie und Wang Kais (zur Erinnerung: Xiao Jingyans Schauspieler) Stimme, reichen, um eine furchtbare Tragödie vor Augen zu haben. 😭

 

Mein Fazit

„Nirvana in Fire“ ist für mich eine Serie, die sehr stark durch ihre Hauptfigur Mei Changsu und dessen Vergangenheit getragen wird. So stark sogar, dass die Figuren, die eigentlich auch Hauptfiguren sind, für mich eher schmückendes Beiwerk waren.

Durch Mei Changsus tragische Geschichte und die Nebenfiguren, die einiges an Humor hereinbringen, ist die Serie außerdem ein Wechselbad der Gefühle. Im einen Moment konnte ich noch darüber lachen, wie Meng Zhi und Fei Liu mit einander umgehen, im nächsten sieht man eine Szene aus Mei Changsus Vergangenheit und ich würde mich am liebsten heulend in die Ecke verkriechen. 😭

Gerade deshalb (und weil sie so lang ist 😅) habe ich mich bis dato auch nicht getraut, die Serie noch einmal zu schauen. Es lohnt sich aber definitiv! Wer vorhat, „Nirvana in Fire“ zu schauen, sollte das allerdings auf den Urlaub verlegen. Die Serie hat nämlich (nicht wirklich erstaunliches 😀 ) Suchtpotential und könnte die ein oder andere schlaflose Nacht bereiten. 😉

Go Princess Go

Die Serie, die ich euch heute als eines meiner Highlights vorstelle, ist eine, die man wohl entweder liebt oder hasst: „Go Princess Go“. Eine Serie der … besonderen Art. 😀

Go Princess Go_Zhang Peng Peng und Qi Sheng

Zhang Peng wird auf der Fucht vor diversen Ex-Freundinnen von einem High Heel am Kopf getroffen und wacht tausend Jahre früher auf. Als Frau.
Genauer gesagt als Zhang Peng Peng, die Frau von Kronprinz Qi Sheng.
Verzweifelt sucht Zhang Peng Peng einen Weg zurück, versucht die anderen Frauen seines Ehemanns zu verführen und … geht die Konfrontation mit seinem Ehemann ein.

 

Meine Bewertung: Sterne-5

 

Figuren & Besetzung

  • Zhang Peng Peng: Zhang Crystal
  • Qi Sheng: Sheng Peter
  • Jiu Wang: Yu Alan

 

Go Princess Go_Zhang Peng Peng

Zhang Peng Peng ist definitiv nicht der übliche reinkarnierte Charakter. 😀 Die meisten, die ich bisher gesehen habe bzw. von denen ich gelesen habe, haben sich eigentlich sofort mit ihrer neuen Situation arrangiert. Vermutlich auch, weil sie wussten, dass sie bereits ums Leben gekommen waren. Zhang Peng Peng ist da anders. Er versucht erstmal alles, was ihm einfällt, um der Situation zu entkommen. Erst dann fügt er sich in sein neues Leben, das aber so richtig!
Zhang Peng Peng lernt erstmal alles, was er als Frau so wissen muss, macht sich an die anderen Frauen seines Ehemanns heran (Wozu hat ein Ex-Hetero-Mann bitte sonst einen Ehemann mit Harem? 😀 ) und bringt natürlich jede Menge Ideen aus dem 21. Jahrhundert mit, was nicht nur das ein oder andere Stirnrunzeln hervorruft, sondern natürlich auch für jede Menge Komik sorgt. 😉

Go Princess Go_Zhang Peng Peng und Qi Sheng (2)

Zhang Peng Pengs Ehemann Qi Sheng gehört eigentlich in die Männergruppe, die ich ja so gar nicht ausstehen kann: Männliche Hauptfigur ohne Gesichtsregung und mit noch weniger emotionaler Variierung. Daran ändert sich auch nicht sonderlich viel während der Serie oder vielleicht sollte ich eher sagen, dass man nicht allzu viel von seinem Charakter mitbekommt. In den späteren Folgen reicht allerdings schon seine bloße Anwesenheit für jede Menge weitere amüsante Szenen. 😀

Go Princess Go_Jiu Wang

Weitaus besser als Qi Sheng hat mir da schon Jiu Wang gefallen. Er zeigt im Verlauf der Serie wesentlich mehr Emotionen und natürlich gibt es zwischen ihm und Qi Sheng auch ein wenig Konkurrenz, die nur nur humorvolle Szenen ergibt, sondern tatsächlich auch ein wenig Dramatik. 😮

 

Kostüme & Kulisse

Auch die Kostüme und die Kulissen von „Go Princess Go“ sind … anders, als man es sonst so kennt. Von Mode, wie man sie eher bei uns im 21. Jahrhundert erwarten würde, über Rüstungen, die sicher jedem Zweck außer dem Selbstschutz dienen können, ist alles dabei. Die Kulissen sind ebenso absurd. Manchmal habe ich mich gefragt, ob der Setausstatter vielleicht bei IKEA einkaufen war?

 

Mein Fazit

„Go Princess Go“ ist eine Comedy-Serie, die es in sich hat. Ab und an gibt es auch mal ernstere Szenen, aber die meiste Zeit über rollt man sich lachend am Boden. Die Idee, die Figuren, die Kostüme, die Kulisse … Alles ist derart absurd, dass es zusammen eine großartige Mischung ergibt.
Anfangs hat die Serie keinen so guten Eindruck auf mich gemacht, weil der Einstieg eher langsam ist, aber das durchhalten der ersten Szenen lohnt sich wirklich. Ich würde die Serie auf jeden Fall auch noch ein zweites Mal schauen. 😉

Otherworldly Evil Monarch

Freitagabend habe ich einen neuen Roman angefangen: „Otherworldly Evil Monarch“. Nachdem mir der Anfang richtig gut gefallen hat, hatte ich gleich überlegt, ob ich ihn euch diese Woche nicht als Samstagshighlight vorstellen soll. Weil der Roman ziemlich langsam in Fahrt kommt, dachte ich mir dann am Samstag, dass ich besser noch ein bisschen länger lese, bevor ich mich entscheide. Und plötzlich war irgendwie Sonntag. 😀

Was soll ich sagen? Die handlung kriecht immer noch dahin und ich bin nach mittlerweile 100+ Kapiteln trotzdem nicht ganz sicher, ob ich ihn euch nun als Samstagshighlight (oder jetzt eher Sonntagshighlight …) vorstellen sollte oder nicht.

Eigentlich hat „Otherworldly Evil Monarch“ alles: Eine interessante Hauptfigur, Nebenfiguren, die diese gut ergänzen und auch für sich genommen mein Interesse wecken konnten, eine spannende Handlung und genügend Geheimnisse und Emotionen. Ab und an ist die Geschichte sogar so schön poetisch, dass ich den ein oder anderen Absatz gleich vier- oder fünfmal lesen möchte.
Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, das etwas fehlt. :/ Vielleicht liegt es daran, dass sich die Geschichte nur sehr, sehr langsam entwickelt und das, obwohl in jedem Kapitel etwas passiert. So richtig kann ich den Finger nicht darauf legen. Eventuell wünsche ich mir einfach noch mehr vom Charakter der Hauptfigur zu sehen? Keine Ahnung. Trotzdem ist „Otherworldly Evil Monarch“ ein toller Roman, weswegen ich ihn euch einfach trotzdem vorstellen werde. Falls ich noch darauf kommen sollte, was mich daran stört, werde ich es noch hinzufügen. 😀

Nachdem ich jetzt schon so viel und eigentlich doch nicht wirklich etwas gesagt habe, jetzt aber wirklich zum Roman:

 

Zum Inhalt

Jun Xie ist der beste (und ein ziemlich exzentrischer) Assassine, kommt aber leider trotzdem ums Leben, als er ein magisches Artefakt davor zu bewahren versucht, aus seinem Heimatland geschafft zu werden. Eben diesem magische Artefakt verschafft ihm aber auch eine Chance auf ein neues Leben: Als der Nichtsnutz Jun Mo Xie, für den seine Familie schon jede Hoffnung einer strahlenden Zukunft aufgegeben hat, wacht er in einer fremden Welt auf.

 

Zu den Figuren

Jun Xie ist definitiv mein erstes Highlight an diesem Roman. Obwohl er in seinem letzten Leben der König der Assassinen war, ist er nicht der Protagonist mit erstarrten Gesichtsmuskeln, den man vielleicht erwarten könnte. Ganz im Gegenteil zeigt er jede Menge Emotionen und das in mehr Richtungen, als ich es von den meisten männlichen Protagonisten bisher so gewöhnt bin. Das war definitiv eine schöne Überraschung schon relativ zu Beginn des Romans.
Gleichzeitig empfinde ich Jun Xie als sehr realistisch: Er kommt in eine neue Welt und nein, er ist nicht sofort in der Lage, es mit jedem aufzunehmen und all die OP Skills einzusetzen, die er zuvor gelernt hat. Stattdessen verbringt er seine Zeit mit Trainieren und Lesen, um sich selbst zu verbessern und mehr über seine Situation zu erfahren.
Auch das war eine schöne Überraschung, weil die Protagonisten sonst oft unerklärlicherweise ihre Fähigkeiten einfach aus ihrem alten Leben übernehmen. Während das für manche (z.B. Beobachtungsgabe oder strategische Fertigkeiten) logisch ist, ist es das für mich bei körperlichen Fähigkeiten nicht. Nur weil jemand weiß, wie etwas rein theoretisch geht, kann er es mit einem untrainierten Körper noch lange nicht.

Neben Jun Xie gibt es auch noch Jun Xies Familie zu der sein Großvater Jun Zhan Tian und sein Onkel Jun Wu Yi gehören. Beide spielen im Roman eine wichtige Rolle und sind Charaktere, die sich ebenfalls hervortun. Ganz besonders Jun Xies Großvater ist eine Nummer für sich. 😀
Die Bereitschaft, die er zeigt, sich für seinen Enkel einzusetzen, ist wirklich rührend und zu lesen, wie er sich dafür mit dem einen oder anderen anlegt, hat mir definitiv viel Spaß gemacht. – Ja, der Roman hat nämlich auch einen humorvollen Teil, wenn auch oft genug dunklere Töne angeschlagen werden.

Neben der Familie Jun gibt es weitere Familien, die alle mit mehreren Mitgliedern vertreten sind und eine bunte Mischung an Charakteren erzeugen. Die meisten hiervon sorgen für jede Menge Spannung und haben den Roman für mich nochmal ein Stückchen besser gemacht.
Eines gibt es aber, das mich gewaltig stört: Es gibt nur wenige Frauen im Roman, aber die wenigen, die bis dato aufgetaucht sind, hätte ich am liebsten gestrichen gesehen. 🙈 Eigentlich gibt es bisher nur drei: Jun Xies Schwägerin, eine der Töchter des Kaisers und eine Tochter aus einer der Familien aus derselben Stadt. Mal von Jun Xies Schwägerin abgesehen, sind die anderen beiden für mich einfach nur nervtötend. Man hat hier die typische weibliche Figur von: will immer ihren Willen durchsetzen, urteilt vorschnell, trägt nie die Konsequenzen ihres Handelns. Danke, aber auf die Art von Frau kann ich auch in Romanen gut verzichten. 😒

 

Mein Fazit

„Otherwordly Evil Monarch“ ist ein Roman, der mich ziemlich schnell für sich begeistern kann. Er wartet mit einer etwas merkwürdigen, aber gerade deshalb sympathischen Hauptfigur auf, wie ich sie mir in vielen anderen Romanen wünschen würde. Die Handlung schreitet stetig voran, trotzdem hatte ich irgendwie das Gefühl nur sehr sehr langsam vom Fleck zu kommen. Gerade das dürfte aber auch einer der Gründe dafür sein, dass der Protagonist Jun Xie die Möglichkeit hat, so viele Facetten von sich zu zeigen. Außerdem kann er sich so wirklich entwickeln und an seinen Aufgaben wachsen, statt neben seinen Erfahrungen auch noch seine Fähigkeiten mit in sein neues Leben mitzunehmen und von vornherein allen meilenweit überlegen zu sein. Der Roman ist dadurch an vielen Stellen für mich glaubhafter als viele seiner Artgenossen mit reinkarnierten oder in anderen Welten wiedergeborenen Protagonisten.
Irgendetwas fehlt mir an diesem Roman aber trotzdem, wenn ich auch nicht genau sagen kann, was es ist. Eventuell fehlt mir eine wirkliche Haupthandlung, ein Ziel, auf das Jun Xie hinarbeitet, obwohl auch das in Ansätzen vorhanden ist.

Alles in allem ist „Otherwordly Evil Monarch“ trotzdem eines meiner Highlights und vielleicht kann auch die letzte Unsicherheit mit ein paar Kapiteln mehr ausgemerzt werden. 😉

History’s Number 1 Founder

Als heutiges Highlight möchte ich euch mal wieder einen Roman vorstellen: „History’s Number 1 Founder„, ein Roman, der ein bisschen mit meinen Gefühlen spielt und bei dem ich jetzt schon anfange zu rechnen, wie lange ich noch warten muss, bis das letzte Kapitel wohl übersetzt wird. 😀

 

Zum Inhalt

Lin Feng landet mit einem System im Kopf in einer fremden Welt und bekommt die Aufgabe, die weltbeste Bruderschaft ins Leben zu rufen. Seine erste Teilaufgabe: Vier passende Schüler zu finden und das innerhalb eines Jahres, sonst wird er eliminiert.
Sein Problem: Er hat gerade erst seinen eigenen Weg als Daoist begonnen. Wie soll er Schüler ausbilden?

 

Zu den Figuren

Die Figuren sind genau das, was „History’s Number 1 Founder“ zu meinem Highlight macht. Oder besser gesagt: Lin Feng macht diesen Roman zu meinem Highlight.
Ohne irgendeine Ahnung zu haben, macht er sich an die Aufgabe, so zu tun, als sei er ein weiser Meister, um so nicht nur seine Schüler über den Tisch zu ziehen, sondern auch alle anderen. Überraschenderweise gelingt ihm das so gut, dass ich – obwohl ich als Leserin oft genug lesen kann, was er eigentlich denkt, und die Wahrheit kenne – selbst oft genug geglaubt habe, dass er wirklich der weise Meister ist, als der er sich ausgibt. 😀
Beim Lesen schwanke ich immer wieder zwischen lachend am Boden herumrollen und vor seinen Einsichten über das Universum niederknien wollen.
Der Autor schafft es einfach, Lin Feng in jeder seiner vielen Formen glaubhaft darzustellen.

Auch die anderen Figuren, zu denen vorrangig natürlich Lin Fengs Schüler Xiao Yan, Zhu Yi, Wang Lin und Xiao Budian zählen, haben es in sich: Jeder von ihnen kommt mit eigenen Stärken und Schwächen und seinem eigenen Charakter. Das Hauptaugenmerk liegt aber natürlich auf Lin Feng.
Auch was die Antagonisten angeht, hat „History’s Number 1 Founder“ viele gute Punkte. Natürlich gibt es auch hier die Idioten, die sich für etwas Besseres halten und deshalb an die falsche Tür klopfen. Sie sind aber oft nur der Auftakt zu einer Reihe weiterer Begegnungen, die immer wieder Spannung in die Geschichte bringen und letztlich auch mit Lin Fengs großer Aufgabe zu tun haben.
Alles wirkt einfach gut miteinander verknüpft und manche Ereignisse werden durchaus auch mal nach hundert Kapiteln wieder aufgegriffen, um zu neuen Verwicklungen zu führen.

 

Mein Fazit

„History’s Number 1 Founder“ ist ein Roman, der mir auf den ersten Blick unscheinbar vorkam. Die Beschreibung klang okay, aber mehr auch nicht. Nachdem ich die ersten Kapitel gelesen habe, fand ich die Geschichte allerdings spannend und mittlerweile fasziniert sie mich mit jedem weiteren Kapitel mehr.

Ihren Reiz macht vor allem Lin Fengs Anfangssituation aus, in der seine einzige zuverlässige Fähigkeit seine Schauspielkunst ist. 😀 Mit Intelligenz und – zugegebenermaßen auch ein wenig Glück – schlägt er sich aber durch und lernt auch auf seinem Weg als Daoist dazu.

Das einzige Manko – das auch in den Leserkommentaren immer wieder angemerkt wird – sind ein paar Probleme in der Übersetzung wie zum Beispiel dass die Namen für einige Techniken einfach mitten im Roman ohne Ankündigung geändert werden. So ist auch ein bisschen Kombinationsgeschick seitens des Lesers gefragt, um auf dem Laufenden zu bleiben.

The Legendary Master’s Wife

Today I’d like to write about one of my favorite bl novels: „The Legendary Master’s Wife“ which is a mixture of bl and cultivation novel. Atm more than two thirds of the novel have been translated into English and there are daily updates so the novel will probably be completed next year.

 

What is „The Legendary Master’s Wife“ about?

You Xiao Mo trasmigrates into a foreign world where he becomes a preliminary student at an academy for practitioners and alchemists. Since he doesn’t know anything about this strange world he hurls himself into studying to become a full-fledged student.
It seems like things are going well for him but then he finds out that Ling Xiao – one of the best practitioners of the academy – isn’t the same person anymore. To save his life, You Xiao Mo makes a deal with Ling Xiao without an inkling of what that will entail 😏

 

My opinion

Transmigration probably isn’t the most supenseful idea (maybe it was many, many years ago 😁) and neither are the typical practitioner- and alchemy-academy plots anything new.
So why should you read this novel? Because a) you don’t have these things that often with a bl part yet and b) You Xiao Mo and Ling Xiao are quite refreshing.

You Xiao Mo is one of those protagonists who got a little too much talent and levels up in passing while everyone else has to work hard. But on the other hand, you won’t encounter all these other strange coincidences like metting some helpful old master or finding mystical artefacts and such things. Well, he has Ling Xiao for that, I guess 😁
Alright, he has his own special dimension but other than that he does work, too. It’s not all just talent and luck.
His personality is quite endearing, too. He’s neither an overly intelligent manipulator nor an idiot who has to be permanently saved. He’s actually doing things himself instead of just relying on his male lead. Another refreshing thing about LMW was that there wasn’t that always present revenge-thing going on. It was just You Xiao Mo advancing and spending time with Ling Xiao and being confronted with a problem every now and then.

Ling Xiao is … well, sometimes I don’t know if I should like him or not. He’s a little too pushy for me every now and then and even though he seems to love You Xiao Mo very much I sometimes feel like there isn’t much mutual respect between them. Well, maybe Ling Xiao just has a strange way of showing his love.
It’s nice having him around, though, because there are some mysteries surrounding him that are creating a lot of suspense.

There is another thing I like about this novel: There are always some surprises in „The Legendary Master’s Wife“ that I could never have predicted before.

 

All in all …

„The Legendary Master’s Wife“ is a good novel that I enjoyed reading. The characters are well fleshed-out, the world that You Xiao Mo transmigrates to is interesting and explained comprehensible and the plot isn’t all coincidences and cheats but instead logical and (mostly) the result of hard work.
And yes, even though I don’t always like Ling Xiao because of his personality, he and You Xiao Mo and for the most part a cute couple. The really nice thing about their relationship is also that it develops bit by bit. Something I’m missing in a lot of other novels.

The male queen

Here is another one of my highlights „The male queen“. It’s a movie that I feel to be definitely underrated. At least, I never see it mentioned anywhere 😥

 

The male queen_Han Zi Gao2

What it’s about:

Han Zi Gao is saved by General Zi Hua and is offered a deal: He can stay with him and learn from him to make something out of himself. But naturally staying with him entails something more. 😉

 

Unfortunately, I have no idea who the hell the actors playing the main roles are. That’s a pity since I feel like the two of them did a really good job and I would have loved to see more from them. The same has to be said about the soundtrack. I especially liked the ending but also couldn’t find anything. 😓
If any of you recognize one of the two actors or stumble upon the title of the songs somewhere, please leave a comment!

 

The movie is around an hour long. Thus, the few characters you’ll see play a bigger role with the focus being Han Zi Gao and Zi Hua and their relationship. Beside them, there’s Zi Hua’s sister and wife, some servants and a teacher but that’s pretty much about it.

What I love about „The male queen“ is the interaction between Han Zi Gao and Zi Hua. There isn’t much dialogue in the movie and especially in the first half there are pretty large time skips. And you can still see how those two slowly get to know each other better! The effort Zi Hua makes for Han Zi Gao totally won me over. Ah, they’re just so darn cute! ♥ (And honestly, the shou is just so damn pretty! I know, that’s not a word you use to describe a man but, sheesh, he is!)

Naturally, not everything will work out. Especially the second half of the movie is quite tragic 😯

 

Overall, „The male queen“ is one of my favorite bl-movies as of now. The pairing is just too cute and the plot is nice, too. 😊
The only drop of bitterness was that it sometimes seemed too fast. I would have loved to have at least a quarter of an hour or even just ten minutes more so that some scenes could have been elaborated a bit more.
But even despite that, I still love the movie! Ah, I feel like re-watching now … What to do?

My Disciple Died Yet Again

Passend zu meiner guten Laune (nach dem Gutachten kam heute nämlich die offizielle Bestätigung, dass ich mein Studium bestanden habe ♥) möchte ich euch heute einen Roman als mein Highlight vorstellen, bei dem die bloße Ankündigung eines neuen Kapitels Begeisterung bei mir auslöst: „My Disciple Died Yet Again“ von You Qian. 😉

Übersetzt wird der Roman unter http://scrya.org/my-disciple-died-yet-again/, wo die fertig übersetzten Handlungsstränge auch zum offline Lesen heruntergeladen werden können.

 

Zum Inhalt

Zhu Yao arbeitet in der Gamebranche und wird eines Tages von einem Freund gebeten, ihm dabei zu helfen, Bugs (also Fehler) in seinem Spiel zu finden und zu beheben. Kaum hat sie zugesagt, findet sie sich in einer fremden Welt wieder. Dort wird sie wenig später von Daoist Yu Yan aufgegriffen und wird dessen Schülerin. Während ihrer Ausbildung trifft sie auf einen der Bugs, beseitigt ihn und … stirbt.
Kurz darauf wacht sie jedoch in einem neuen Körper wieder auf, wird von ihrem Meister Yu Yan gefunden und beginnt ihre Ausbildung erneut. Nur um auf den nächsten Bug zu treffen …

 

Zu den Figuren

Erzählt wird „My Disciple Died Yet Again“ paradoxerweise nicht von Yu Yan, sondern von Zhu Yao.

Ihr Meister Yu Yan ist der typische männliche Protagonist (ja, ab und an ist die Geschichte auch etwas romantisch 😉 ), dem man am Gesicht keine Regung ablesen kann. Dazu kommt aber noch eine Komplikation: Yu Yan ist in der Bruderschaft aufgewachsen und hat quasi nie etwas anderes erlebt. Entsprechend merkwürdig reagiert er auf diverse Gegebenheiten. Denkt jedenfalls Zhu Yao. Zhu Yao als moderner Mensch in einer fremden Welt reagiert in Yu Yans Augen allerdings genauso seltsam. So sind natürlich die absurdesten Missverständnisse vorprogrammiert.

Neben Zhu Yao und Yu Yan gibt es aber noch jede Menge anderer Figuren, die über den Webroman hinweg immer wieder eine Rolle spielen. Darunter beispielsweise andere Daoisten aus Yu Yans und Zhu Yaos Bruderschaft, dämonische Tiere und sogar Götter und Dämonen.
Bei all diesen Figuren hatte ich das Gefühl, dass sie dreidimensional sind und trotz der Menge an Figuren, die sich innerhalb von mittlerweile sieben Handlungssträngen angesammelt haben, sehr unterschiedliche Charaktere aufweisen. Auch dadurch macht jede neue Begegnung von Zhu Yao Spaß.

 

Fazit

„My Disciple Died Yet Again“ ist ein Roman, der es in keinem Kapitel verpasst, eine überraschende Wendung, ein amüsantes Gespräch oder eine interessante Begegnung anzubringen. Ab und an schlägt er auch mal ernstere Töne an, die meiste Zeit aber bin ich vor Lachen auf dem Boden hin und her gerollt. 😀
Das liegt zum einen an den Figuren, von denen gerade Zhu Yao einen unverwechselbaren Sinn für Humor hat, und zum anderen an den wirklich unkonventionellen Ideen der Autorin. Allein Zhu Yaos Wiedergeburten fand ich kreativer als manch andere Romane in ihrer Gesamtheit. 😀

Der Roman ist aber nicht nur lustig, sondern besitzt auch einen gut durchdachten Plot: Die einzelnen Handlungsstränge, die anfangs noch völlig willkürlich aussehen, werden nach und nach miteinander verknüpft. Geheimnisse werden aufgedeckt und sorgen für immer wieder neue Überraschungen und Aha-Momente.

Alles in allem hat mich „My Disciple Died Yet Again“ amüsiert, mir aber auch eine spannende Lesezeit beschert. Ich kann den Roman also jedem empfehlen, der ein Buch mit spannendem Plot sucht, das neue Wege beschreitet und dabei auch noch lustig ist.

Three Lives three Worlds: The Pillow Book

Diesen Samstag möchte ich euch als Highlight mal wieder einen Roman vorstellen und zwar einen, der es insbesondere wegen der beiden Protagonisten auf die Liste meiner Highlights geschafft hat: „Three Lives three Worlds: The Pillow Book“.
Dabei handelt es sich um einen Roman (eigentlich sogar zwei) von Tang Qi Gongzi, der ein Spin Off zu „Three Lives three Worlds: Ten Miles of Peach Blossoms“ ist, desssen Verfilmung ich euch im Zuge der Themenwoche zu den Fuchsdämonen schon vorgestellt hatte. Übersetzt wurde „The Pillow Book“ auf diesem Blog, wo die beiden Romane entweder online gelesen oder als eBook heruntergeladen werden können.

Wer die Serie „Ten Miles of Peach Blossoms“ gesehen hat, wird mit „The Pillow Book“ vermutlich seine helle Freude haben: In diesem Roman geht es nämlich ausschließlich um Bai Feng Jiu und Dong Hua Dijun, die in der Serie ja doch einiges an Platz eingenommen haben.
Eine Warnung aber vorneweg: Die Story um die beiden in der Serie wurde von den Serienschreibern entwickelt bzw. so angepasst, dass sie zu der Geschichte um Bai Qian und Ye Hua passt. Sie stimmt also nur in wenigen Punkten mit den Büchern überein.

Trotzdem hatte ich (die ja jede Menge Spaß mit bai Feng Jia und Dong Hua Dijun in der Serie hatte) meine helle Freude an dem Buch. 😉

 

Zum Inhalt

Fuchsdämonin Bai Feng Jiu war lange Zeit unglücklich in Dong Hua Dijun verliebt. Jetzt glaubt sie endlich über ihn hinweg zu sein und will sich in Zukunft von ihm fernhalten, doch ausgerechnet da fängt Dong Hua Dijun an sie zu bemerken.
Hatte Bai Feng Jiu zuvor keine Gelegenheit, ihm zu begegnen, laufen die beiden sich jetzt ständig über den Weg und geraten gemeinsam in die ein oder andere missliche Lage.

Nicht aus bleiben auch Erinnerungen an die Zeit, in der Bai Feng Jiu sich noch aktiv darum bemüht hat, Dijun für sich zu gewinnen, die ich ganz besonders süß fand.
So oft sich Feng Jiu und Dijun in die Haare bekommen, so süß sind ihre Interaktionen miteinander sonst in der Regel. Ich gebe allerdings zu, dass ich ab und an gern ins Buch gegriffen hätte, um Dijun zu erwürgen. 😀

 

Die Figuren

Bai Feng Jiu und Dong Hua Dijun sind im Buch eigentlich genau das, was man auch aus der Serie kennt: Feng Jiu schafft es immer wieder (unabsichtlich?), für einigen Ärger zu sorgen, findet immer eine Ausrede und ist unglaublich starrsinnig. Dijun tut, als würde ihn alles nichts angehen, hat aber jede Menge Spaß an Feng Jiu (und ihren Problemen 😀 ), was natürlich zu deren Ärger beiträgt.
Insgesamt hatte ich beim Lesen lediglich das Gefühl, dass Feng Jiu im Buch etwas erwachsener wirkt, was vermutlich daran liegt, dass sie die große Verliebtheit dort eigentlich schon hinter sich gelassen hat. Dijun währenddessen kam mir weniger abgeklärt und dafür etwas scharfzüngiger als in der Serie vor. Insgesamt hat das Pärchen aber (zu meiner Freude) denselben Eindruck auf mich gemacht. 😉

Neben Feng Jiu und Dijun gibt es noch jede Menge andere Figuren: Feng jius Tante Bai Qian und deren Familie tauchen ab und an auf, haben aber definitiv keine so prägnante Rolle wie in der Serie.
Auch Bekannte wie Si Ming oder Ye Huas Onkels tauchen wieder auf. Ihre Rollen sind im Buch aber etwas anders angelegt als in der Serie, was vermutlich dem Umstand geschuldet ist, dass dort die beiden Geschichten zusammengefasst wurden und man etwas klarer trennen wollte. Si Ming ist für mich in der Serie beispielsweise eher ein Vermittler zwischen Feng Jiu und Dijun, während Ye Huas dritter Onkel ihm bei seinen Problemen mit Bai Qian zur Seite steht. Im Buch hingegen hält Feng Jiu zwwar weiter Kontakt zu Si Ming, Ye Huas Onkel scheint jedoch ein engeres Verhältnis zu Dijun zu haben, was meines Erachtens in der Serie gar nicht herauskam.

Neben alten Bekannten tauchen aber auch noch andere Figuren wie zum Beispiel Dämon Yan Chiwu und Prinzessin Ji Heng. Natürlich sind es genau solche Personen (neben einigen Charakterzügen der Protagonisten 😀 ), die für jede Menge Missverständnisse und Probleme sorgen und eine eigentlich sehr simple Sache unglaublich kompliziert machen.

 

Mein Fazit

„Three Lives Three Worlds: The Pillow Book“ ist ein Roman, an dessen Ende ich sofort wieder die erste Seite aufschlagen wollte.
Tatsächlich kam mir die Handlung gar nicht so besonders vor und war bisweilen sogar etwas vorhersehbar, auch die Sprache ist eigentlich nichts Besonderes, sondern einfach gehalten. Aber die Figuren holen alle Probleme, die dieses Buch vielleicht hat, einfach wieder heraus. Ich hätte wirklich kein Problem damit, noch dreihundert oder vierhundert weitere Seiten mit Feng Jiu und Dijun zu lesen. Tatsächlich hätte ich mir diese wirklich gewünscht, weil am Ende der beiden Romane doch noch einige Fragen offen bleiben. Hier kann ich nur hoffen, dass spätere Romane der Reihe (die zumindest angekündigt sind) ebenfalls übersetzt werden und zumindest am Rande auf die beiden eingehen.

Border Town Prodigal

Diese Woche hatte ich leider jede Menge zu tun, deshalb gab es weniger Beiträge, als ich eigentlich geplant hatte. Dafür kommt heute ein ganz besonderes Highlight: „Border Town Prodigal“. ♥

Ich gebe zu: Die Serie ist vielleicht überhaupt nicht so toll, wie ich gleich behaupten werden, aber für mich ist sie etwas ganz besonderes. „Border Town Prodigal“ war nämlich meine allererste chinesische Serie und wird deshalb immer etwas ganz Besonderes bleiben.
Leider Gottes war es auch gleich die erste Serie, bei der ich feststellen musste, was passiert, wenn es irgendwann keine Untertitel mehr gibt. 😦
Aber jetzt erstmal zur Serie. 😉

Border Town Prodigal_Plum Nunnery2

Fu Hong Xue kommt in die Grenzstadt „Plum Nunnery“, um sich dort an den Mördern seines Vaters zu rächen. Dabei trifft er auf Ma Fang Ling, die Tochter der Hauptverantwortlichen; Ye Cai, der ebenfalls eine Rechnung offen hat, und Ding Ling Lin, die sich an Ye Cai rangehängt hat. Was anfangs ziemlich einfach aussieht, verkompliziert sich im Laufe der Zeit aber gehörig. Nicht nur, dass jede Menge anderer Leute meinen, sich einmischen zu müssen, Fu Hong Xues Aufgabe verträgt sich weniger gut mit seinen eigenen Gefühlen und er ist nicht der einzige mit diesem Problem.

Meine Bewertung: Sterne-5

 

Figuren & Besetzung

  • Fu Hong Xue: Zhu Yi Long
  • Ye Cai: Yu Qing Bin
  • Ma Fang Lin: Zhang Viann
  • Ding Ling Lin: Gong Mi

 

Border Town Prodigal_Fu Hong Xue

Seien wir ehrlich: Ich habe die Serie aus exakt einem Grund angefangen und der ist Zhu Yi Long. Er lief mir einfach eines tages auf YouTube über den Weg und wer bin ich, dass ich bei einem so attraktiven Mann wegklicken würde? 😀

Im Laufe der Serie bin ich größtenteils auch wegen Zhu Yi Long bzw. seiner Rolle Fu Hong Xue drangeblieben. Ich mochte zwar auch die meisten anderen Figuren, aber er hat es mir am meisten angetan. (Nein, nicht nur, weil ich ihn attraktiv finde. 😀 ) An ihm fand ich wohl den Zwiespalt am interessantesten, in dem er steckt: Die Aufgabe, die er bekommen hat, auf der einen Seite und die Gefühle, die sich entwickeln auf der anderen. Und dann hat er mit letzterem auch noch so großes Pech. 🙈 Kurzum: Mit Fu Hong Xue habe ich von der ersten Episode an mitgelitten und zu leiden gab es wirklich jede Menge. 😦

Border Town Prodigal_Ma Fang Ling

Auch Ma Fang Lin hat mir insgesamt gefallen, obwohl ich sagen muss, dass sie mir von den Hauptfiguren am wenigsten behagt hat. Was ich an ihr aber toll fand: Ihre Stimme.
Wer öfter chinesische Serien schaut, weiß vermutlich, dass die Rollen oftmals nachsynchronisiert werden und man gerade bei den weiblichen Figuren oft eine Stimme bekommt, die ab und an etwas … gewöhnungsbedürftig ist. Mit Ding Ling Lin hat man so eine Variante auch in „Border Town Prodigal“ bekommen, daher finde ich Ma Fang Lin ganz besonders positiv hervorzuheben. Von Ding Ling Lin mal abgesehen, sind aber auch die anderen Stimmen in Ordnung. (Ich könnte fast glauben, dass die Schauspieler überhaupt nicht nachsynchronisiert wurden und Gong Mi einfach so eine Stimme hat, aber ich habe sie bis dato noch in keiner anderen Serie gesehen, um das beurteilen zu können.)

Border Town Prodigal_Ye Kai-Ding Ling Lin

Ding Ling Lin und Ye Cai

Apropos Ding Ling Lin: In den ersten 20+ Folgen, die ich gesehen habe (nachdem ich nach einigen Folgen mit O-Ton und ohne Untertitel keine Ahnung mehr hatte, was eigentlich vor sich geht, habe ich beschlossen, auf Untertitel zu warten), schien ihre einzige Aufgabe darin zu bestehen, für comic relief zu sorgen und das meist mit Ye Cai als Leidtragendem.
Was soll ich sagen? In meinen Augen ist es ihr gelungen. 😀 Während alles um Fu Hong Xue herum wahnsinnig ernst, ja oft sogar schon tragisch ist, artet es in der Umgebung von Ding Ling Lin und Ye Cai oft genug in eine Art Komödie aus. Das ist aber meines Erachtens auch bitternötig, sonst hätte ich mich von der ersten bis zur letzten Folge durchgeweint. 😦
Bei Ding Ling Lin und Ye Cai (bei letzterem wird es in den ersten 20+ Folgen auch schon angedeutet) habe ich übrigens das Gefühl, dass mehr hinter ihnen steckt, als es anfangs scheint. Ich bin also gespannt, was in der zweiten Hälfte der Serie noch so alles passiert.

 

Kostüme & Kulisse

Die bisherigen Beispielbilder deuten es schon an: Die Kostüme sind mal wieder toll, wenn sie aus der Nähe betrachtet manchmal auch etwas billig wirken. Der Stoff glänzt (leider gerade bei Fu Hong Xue) oft recht eigenwillig und hat eine Struktur, die nicht so ganz ins Ambiente passen will.

Die Kulisse dafür wirkt authentisch. Meistens befindet man sich in der Wüste und Gebäuden, die dort auch hinpassen. Ab und an geht es auch mal an einen See und man darf sich über einige Special Effects freuen. 😉

 

Soundtrack

Was mir noch an „Border Town Prodigal“ gefällt, ist der Soundtrack. Insbesondere Mi Xin Ju und Biancheng yuè haben es mir angetan, während Biancheng langzi nicht so ganz meinen Geschmack trifft. Die ersten beiden haben sich mir einfach durch die Stimme der Sänger sehr eingeprägt, während letzteres okay klingt, aber nichts wirklich Besonderes hat. Auf jeden Fall lohnt es sich, auch in die Serie reinzuhören. 😉

 

Fazit

„Border Town Prodigal“ ist eine Serie mit einer komplexen Hintergrundgeschichte, jeder Menge Spannung und Handlungssträngen, die an zwei Enden der Emotionen ziehen: Mal ist die Serie so tragisch, dass ich episodenweise nur heulen möchte, dann wieder gibt es so lustige Stellen, dass ich mich nicht traue, nebenher etwas zu Essen anzurühren.
Visuell und Auditiv macht die Serie ebenfalls jede Menge her: Zwei der drei Songs aus dem Soundtrack konnten mich richtig begeistern und auch wenn die Kostüme (Fu Hong Xue 😦 ) aus der Nähe manchmal etwas gewöhnungsbedürftig wirken, gefällt mir die Variabilität, die sie zeigen. Auch die Kulisse zeigt unterschiedliche Facetten und das, obwohl die Serie größtenteils an denselben Orten spielt. Und *hust* ja, ich mag vor allem Zhu Yi Long als Fu Hong Xue. Das kann ich gar nicht oft genug sagen. 😀

Alles in allem ist „Border Town Prodigal“ eine Serie, die ich nicht nur empfehle, weil sie mir den Einstieg in die Welt der chinesischen Serien gezeigt hat, sondern auch, weil sie mich einfach schon von der ersten Episode an begeistert hat.