Out of the Dark

Was ist es bloß diese Woche mit den Filmen, die ich schaue? Heute habe ich mir für meine Themenwoche rund um Chinesische Filme und Serien auf Amazon Prime den Film „Out of the Dark“ angeschaut. Ein Film, von dem ich mehr noch als bei „Monster Hunt“ nicht so genau weiß, was ich davon halten soll. 😅

Out of the Dark_Horror

Ein paar Klischee-Horrorelemente dürfen natürlich nicht fehlen.

Eine alte Frau ist ums Leben gekommen und sucht nun ihre Familie heim. Mit in die Sache hineingezogen werden die Security des Hauses, Kwan – eine weitere Bewohnerin – sowie der Geisterjäger Leon. Während sie versuchen, den Geist zu vertreiben, kommen nun aber der Sohn und die Schwiegertochter der alten Frau ums Leben und kehren ebenfalls zurück.

 

Meine Bewertung: Sterne-2b

 

Figuren & Besetzung

  • Leon: Stephen Chow
  • Kwan: Karen Mok
  • Captain Lu: Hung Lu

Out of the Dark_LeonLeon ist verrückt. Anders kann ich es einfach nicht sagen. Nicht nur, dass er aus der psychiatrischen Anstalt davon gelaufen ist, zum ersten Mal begegnet Kwan ihm, während er mit seiner Lilie spricht, die er überall mit hinnimmt. Von den ganzen Dingen, die er sonst noch so anstellt, will ich gar nicht erst anfangen. 😅

Out of the Dark_KwanKwan ist ganz genauso verrückt, auch wenn es bei ihr ein paar Szenen dauert, bis man es mitbekommt. Sie tut genau, was Leon sagt, egal wie bescheuert es ist. Das ist aber irgendwie auch alles, was ich über sie sagen kann. Oder über Leon, was das angeht.

Out of the Dark_Security GuardsNicht viel anders ergeht es mir mit der Bande von der Security. Allerdings mit dem Unterschied, dass es von denen so viele gibt, dass ich sie nicht wirklich auseinander halten kann. 😅

Die anderen Figuren – von denen es so viele gar nicht gibt – sind eigentlich nur die Leute, die zu Geistern werden, oder einfach namenlos Herumlaufende, die mal durchs Bild huschen. 😉

 

Kulisse, Kostüme & Soundtrack

Der Film spielt größtenteils in dem Gebäudekomplex, in dem die Lis gewohnt haben. Vom Keller bis zum Dach ist alles dabei. Nur wenige Szenen spielen außerhalb, z.B. in der psychiatrischen Anstalt in der Leon eigentlich lebt. Entsprechend bekommt man hier nicht so sehr viel mehr als lange Gänge und ein paar Räume zu sehen und kann sich voll und ganz auf die Figuren konzentrieren. 😉
Das ist auch besser so, sonst verpasst man nachher noch eines der unzähligen Dinge, die Leon aus seinen Klamotten zu ziehen schafft: Bananen, Bambus, Mäusefallen, Granaten … Es gibt nichts, das Leon nicht hat. 😀 Er ist zugegegebenermaßen auch die Figur, die am interessantesten anzuschauen ist. Aber vermutlich ist das auch nicht so schwer, wenn man bedenkt, dass die Leute von der Security ihre Uniformen tragen und ansonsten nur noch Kwan da ist. 😀

Der Soundtrack des Films ist genauso abgedreht wie alles andere. Die Musik ist quasi die Personifizierung von herumschwirrenden Geistern, was zum Rest des Films wirklich gut passt.

 

Mein Fazit

An „Out of the Dark“ ist wirklich alles abgedreht: Die Figuren, die Musik, die Handlung. Alles. … Dieser Film passt einfach in kein Schema. Für eine Komödie ist er mir nicht lustig genug. Für einen Horrorfilm zu absurd. Für einen Actionfilm besteht zu viel Zeit nur aus schreiend weglaufen. Vielleicht ist es merkwürdige Mystery? Vermutlich hat Amazon das Genre mit gutem Grund nicht aufgeführt. 😀
Mir war „Out of the Dark“ etwas zu … wirr. Wer aber auf Kurioses steht, könnte hier auf eine Goldgrube gestoßen sein. 😉

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