Three Lives three Worlds: The Pillow Book

Diesen Samstag möchte ich euch als Highlight mal wieder einen Roman vorstellen und zwar einen, der es insbesondere wegen der beiden Protagonisten auf die Liste meiner Highlights geschafft hat: “Three Lives three Worlds: The Pillow Book”.
Dabei handelt es sich um einen Roman (eigentlich sogar zwei) von Tang Qi Gongzi, der ein Spin Off zu “Three Lives three Worlds: Ten Miles of Peach Blossoms” ist, desssen Verfilmung ich euch im Zuge der Themenwoche zu den Fuchsdämonen schon vorgestellt hatte. Übersetzt wurde “The Pillow Book” auf diesem Blog, wo die beiden Romane entweder online gelesen oder als eBook heruntergeladen werden können.

Wer die Serie “Ten Miles of Peach Blossoms” gesehen hat, wird mit “The Pillow Book” vermutlich seine helle Freude haben: In diesem Roman geht es nämlich ausschließlich um Bai Feng Jiu und Dong Hua Dijun, die in der Serie ja doch einiges an Platz eingenommen haben.
Eine Warnung aber vorneweg: Die Story um die beiden in der Serie wurde von den Serienschreibern entwickelt bzw. so angepasst, dass sie zu der Geschichte um Bai Qian und Ye Hua passt. Sie stimmt also nur in wenigen Punkten mit den Büchern überein.

Trotzdem hatte ich (die ja jede Menge Spaß mit Bai Feng Jiu und Dong Hua Dijun in der Serie hatte) meine helle Freude an dem Buch. 😉

Zum Inhalt

Fuchsdämonin Bai Feng Jiu war lange Zeit unglücklich in Dong Hua Dijun verliebt. Jetzt glaubt sie endlich über ihn hinweg zu sein und will sich in Zukunft von ihm fernhalten, doch ausgerechnet da fängt Dong Hua Dijun an sie zu bemerken.
Hatte Bai Feng Jiu zuvor keine Gelegenheit, ihm zu begegnen, laufen die beiden sich jetzt ständig über den Weg und geraten gemeinsam in die ein oder andere missliche Lage.

Nicht aus bleiben auch Erinnerungen an die Zeit, in der Bai Feng Jiu sich noch aktiv darum bemüht hat, Dijun für sich zu gewinnen, die ich ganz besonders süß fand.
So oft sich Feng Jiu und Dijun in die Haare bekommen, so süß sind ihre Interaktionen miteinander sonst in der Regel. Ich gebe allerdings zu, dass ich ab und an gern ins Buch gegriffen hätte, um Dijun zu erwürgen. 😀

 

Die Figuren

Bai Feng Jiu und Dong Hua Dijun sind im Buch eigentlich genau das, was man auch aus der Serie kennt: Feng Jiu schafft es immer wieder (unabsichtlich?), für einigen Ärger zu sorgen, findet immer eine Ausrede und ist unglaublich starrsinnig. Dijun tut, als würde ihn alles nichts angehen, hat aber jede Menge Spaß an Feng Jiu (und ihren Problemen 😀 ), was natürlich zu deren Ärger beiträgt.
Insgesamt hatte ich beim Lesen lediglich das Gefühl, dass Feng Jiu im Buch etwas erwachsener wirkt, was vermutlich daran liegt, dass sie die große Verliebtheit dort eigentlich schon hinter sich gelassen hat. Dijun währenddessen kam mir weniger abgeklärt und dafür etwas scharfzüngiger als in der Serie vor. Insgesamt hat das Pärchen aber (zu meiner Freude) denselben Eindruck auf mich gemacht. 😉

Neben Feng Jiu und Dijun gibt es noch jede Menge andere Figuren: Feng jius Tante Bai Qian und deren Familie tauchen ab und an auf, haben aber definitiv keine so prägnante Rolle wie in der Serie.
Auch Bekannte wie Si Ming oder Ye Huas Onkels tauchen wieder auf. Ihre Rollen sind im Buch aber etwas anders angelegt als in der Serie, was vermutlich dem Umstand geschuldet ist, dass dort die beiden Geschichten zusammengefasst wurden und man etwas klarer trennen wollte. Si Ming ist für mich in der Serie beispielsweise eher ein Vermittler zwischen Feng Jiu und Dijun, während Ye Huas dritter Onkel ihm bei seinen Problemen mit Bai Qian zur Seite steht. Im Buch hingegen hält Feng Jiu zwwar weiter Kontakt zu Si Ming, Ye Huas Onkel scheint jedoch ein engeres Verhältnis zu Dijun zu haben, was meines Erachtens in der Serie gar nicht herauskam.

Neben alten Bekannten tauchen aber auch noch andere Figuren wie zum Beispiel Dämon Yan Chiwu und Prinzessin Ji Heng. Natürlich sind es genau solche Personen (neben einigen Charakterzügen der Protagonisten 😀 ), die für jede Menge Missverständnisse und Probleme sorgen und eine eigentlich sehr simple Sache unglaublich kompliziert machen.

 

Mein Fazit

“Three Lives Three Worlds: The Pillow Book” ist ein Roman, an dessen Ende ich sofort wieder die erste Seite aufschlagen wollte.
Tatsächlich kam mir die Handlung gar nicht so besonders vor und war bisweilen sogar etwas vorhersehbar, auch die Sprache ist eigentlich nichts Besonderes, sondern einfach gehalten. Aber die Figuren holen alle Probleme, die dieses Buch vielleicht hat, einfach wieder heraus. Ich hätte wirklich kein Problem damit, noch dreihundert oder vierhundert weitere Seiten mit Feng Jiu und Dijun zu lesen. Tatsächlich hätte ich mir diese wirklich gewünscht, weil am Ende der beiden Romane doch noch einige Fragen offen bleiben. Hier kann ich nur hoffen, dass spätere Romane der Reihe (die zumindest angekündigt sind) ebenfalls übersetzt werden und zumindest am Rande auf die beiden eingehen.

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