House of Flying Daggers

Ich war heute mal wieder in Berlin, um ein paar Museen mit chinesischen Ausstellungen abzuklappern. Entsprechend spät kommt der neue Beitrag zur Themenwoche, in dem ich euch heute „House of Flying Daggers“ vorstellen möchte, das schon lange auf meiner Wunschliste der Filme stand, die ich unbedingt mal sehen wollte. 😉

House of Flying Daggers

Das „Haus der Fliegenden Messer“ ist dem Kaiser ein Dorn im Auge, daher erhalten die beiden Polizisten Jin und Leo den Auftrag, deren Anführerin zu identifizieren und zu töten. Einen ersten Hinweis erhalten sie mit der blinden Tänzerin Mei, an deren Fersen sich Jin daraufhin heftet.

Meine Bewertung: Sterne-5

 

Nachdem mich die ersten drei Filme diese Woche ja nicht so wirklich begeistern konnten, hat mich „House of Flying Daggers“ gleich richtig umgehauen. Der Film ist einfach nur wunderschön!

Ich liebe die Handlung, ich liebe die Figuren, ich liebe die Kostüme, ich liebe die Musik. Vermutlich hätte ich ihn euch eher am Samstag als eines meiner Highlights vorstellen sollen. 😀

Aber alles der Reihe nach:

  • Jin: Takeshi Kaneshiro
  • Leo: Lau Andy
  • Mei: Zhang Ziyi

House of Flying Daggers3Bei diesem Film konnten mich alle drei Figuren völlig von sich überzeugen und das, obwohl für niemanden eine auch nur ansatzweise vollständige Hintergrundgeschichte geboten wird oder sie besonders viel Präsenzzeit haben. In „House of Flying Daggers“ wird gerade genug von ihrer Geschichte preis gegeben, um alles verständlich zu machen und die Konflikte glaubhaft und emotional zu gestalten. Selbst Leo, der in der ersten Hälfte des Films eigentlich recht wenige Auftritte hat, konnte mich als Zuschauerin sofort in seinen Bann ziehen.

Nachdem durch diese Figurenkonstellation schon mal eine – wie ich finde – großartige Geschichte gegeben ist, wird das Ganze dann noch einmal dadurch aufgewertet, wie natürlich sich alles andere einfügt.

Meis Rolle als Tänzerin stellt schon gleich zu Anfang die wunderschönen Kostüme in den Fokus und natürlich kommt hier auch gleich die Musik zum Tragen, die den ganzen Film über klassisch gehalten bleibt und damit die Atmosphäre toll unterstützt.

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was ich noch über den Film sagen könnte. Bei „House of Flying Daggers“ passt in meinen Augen halt einfach alles zusammen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim Schauen, obwohl ich die zweite Hälfte schon mal irgendwann im Free TV gesehen haben muss. Hier kam mir nämlich etliches bekannt vor. Trotzdem hat das dem Ganzen keinen Abbruch getan, was bei mir in aller Regel dafür spricht, dass ich bei einem Film richtig bin. 😉

Wer historische Filme mit viel Flair mag und eine Geschichte mit vielen Emotionen, überraschenden Wendungen und, ja, auch der ein oder anderen Kampfszene möchte, der ist mit „House of Flying Daggers“ meiner Ansicht nach definitiv gut beraten.

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